Full text: Nach der Schicht (48)

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ECCE SACERDOS MAGNUS 
zjesinnten Jungmänern den Weg 
rum Priestertum €e&bnen möchte. 
Zeugt nicht auch das neue Prie- 
;terseminar, das den Namen 
zudolphinum trägt. von der 
ıummermüden Sorge des Bischofs 
ür die Ausbildung eifriger und 
‚üchtiger Priester! So hat er auch 
mmer wieder die Gläubigen zum 
3cbet für gute Priester aufgerufen. 
Nicht minder groß war das so- 
eiale Interesse des hHhochseli- 
sen Bischofs. Das Familien- 
werk, das unter seiner Führung 
zegründet wurde, hat bereits eine 
;egensreiche Tätigkeit entfaltet und 
wird gewiß auch in Zukunft noch 
Mel Gutes stiften. Daneben war 
An unsern 
toten Bischof! 
dein Land steht heut und faltet 
seine Hände — 
ınd faltct seine Hände über deinem 
Tod. 
Müd wandert sich zu heute unsre Not 
lie betet. daß sie dich doch wieder- 
fände. 
vie sie dich immer fand, 
lich. unsren Vater über unserm 
T.and. 
in unsrem Suchen nach dir lebt das 
Hoffen. 
1aß uns dein Segen bleibt in dieser 
Zeit. 
Halt uns die Tore deiner Ewigkeit 
in deiner alten großen Liebe offen, 
ınd halt uns an der Hand, 
Ju. Bischof. Vater. über unsrem Land’ 
Du bist nicht tot, um den wir 
trauern wollen, 
Iu lebst — und wartest unser in der 
Welt, 
‚or der wir warten, bis der Schleier 
fällt 
ınd wissen. daß wir mit dir beten 
sollen. 
Ju dort — wir hier im Land. — 
Du unser Bischof. halt uns an der 
Hand! NZ 
Unser Bischof siets auf die He- 
aungder praktischen Seel 
;öOrge bedacht und hat in Ver- 
indunz mit seinem Geaeralvikar 
ınd den Hochwürdigsten Weih- 
dischöfen kein Mittel unversucht 
zelassen. die Seelsorge den moder- 
ı1en Bedurfnissen anzupassen und 
zu aktivieren. Zeuznis dafur sind 
lic zahlreichen Priesterkon- 
lerenzen. die Synoden, die 
Jechantenkonferenzen so- 
vie die geglundeiten Diözesan- 
werke fur die einzelnen Pfarr- 
tände. unter denen das Männer- 
Verk des Bistums sich der beson- 
jeren Sorge des Bıschofs erfreute. 
.n unserer uller Erinnerung ist noch 
jas Hirtenwort über die 
Rettung der Familie, worin 
mser Oberhirte in packenden Wor- 
4A die Not der Wohnungs- und 
Heimatlosen schildert und hinweist 
auf die enge Verbindung zwischen 
nem ordentlichen Heim und einem 
‚esunden Fümilienleben und ein- 
Iringlich die Bedeutung der Familie 
ur Kirche und Volk hervorhebt. Er 
Jeht die Notwendizkeit der Gesun- 
jung der Familien auch unter dem 
zesichteswinkel der Weckung von 
>riesterverufen Wıe der Bischof 
dis in sein hohes Alter an allem, 
Was dus kirchiiche Lcben betraf, 
Ntieressiert geblieben ist. zeigt z.B. 
eine Teilnahme an der 
Nachtvollen Kundgebunz 
ler Katholiken Triars. die 
m 23. 2 1950 unter dem 
‚eitmotiv:.Gottesrecht, 
‘'lternrecht, Grundrecht“ 
tattfaend. wobei der Bischof 
as Schlußwort sprach. Bei der 
Nözesantagung des katho- 
Ischen Mannerwerks 19498 
‚ar der hochbetagte Bischof eben- 
alle anwesend und bekzundele dAu- 
ait seine enve Verbundenhei‘ mit 
jesem apustolischen Werk. Auch 
as eine durfen wir nicht unerwähnt 
assen, duß der Bischnf bei jeder 
jelesenheil seine enge Verbin- 
ung mit den saarlandıi- 
chen Katholiken betonte und 
ich auch kraftvoll dafür einsetzte, 
aß der tierische Anteil des Saar- 
andes milt der D’o2z20wa TrieL vor. 
IN FIDE FORTI 
yuinden blieb. Daß er auch f ür die 
Diaspora ein würmes Empfinden 
wsaß. hat er oft genug bewiusen 
So ersehen wir aus diesem kur- 
en Überblick mit genuüugender Deut- 
ichkeit. daß unser dahingegangener 
vochverechrter Oberhirte dank der 
made des Allerhachsten ein re ch. 
sesegnetes Leben. das zwar opfer. 
‘oil und mühevoli uber die Maüußer 
var, aber reich an Frucht und übe:r- 
satüırlichen Verdiensten, absehlicsei 
sannte, als hn der ewize Hohceprie- 
ter heimhalte in sein Herrlchkeit 
Wir aber wollen ıhlm, der uns 
vie cin Vater wor, ein enren des 
Ares lion bewahren Ist doch der 
Zischof in Wahrheit unser 2e- 
aeinsamer Vatler in Chr 
Ss 
1 
tus. der ın der heilizen Weihe 
nıt unserer Mutter. der Kırche, zu 
nem unlöslichen Bunde vereinigt 
vurde. Unser Bischof entsprach 
:olikommen dem Bilde eines Bı:- 
chofs. wie ihn der heilige Pau.us im 
3Zriefe an Titus zeichnet Er hat un- 
m Geiste Christi durch das Danke! 
lcı Zeit gefuhrt, erwies sich stets 
ein Bollwerk der chris! onen 
Nahrheit. Er war immer da zur 
See. WO € he Ehte Gotte- und 
has Hei! der Scelen verlangte, 
Vo nun fülten wir die Hande zu 
nem ann oen Genet für die 
Sseclenranc des Ver winte: and 
anpfehlen seine Sececeie der Farm- 
Wr/Z2REet des guligen Galtes 
Ir. 1a
	        
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