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„Der Saarbergknappe“
Nummer 12
Brennende Wohnungstragen in Von der Heydt
DÖffentliche Kundgebung der GCS - Neugebildete Wohnungsfraktion
bezieht Stellung
Bergleute müssen frieren!
Abhilfe auf Grube Franziska daher dringend geboten
Auf Grube Franziska fehlt es in
ler Waschkaue an der nötigen
Wärme, und die Gesundheit der dort
ırbeitenden Bergleute ist dadurch
rnstlich ge‘ährdet.
Die Waschkaue ist in sechs Räumıt
‚ufgeteilt, Raum eins liegt unmittel:
par am Eingange und hat am mei.
;ten unter den Einflüssen der Kältc
zu leiden. Die Betriebsvertretung
1atte schon lange vor Eintreten der
xalten Jahreszeit auf diese Dinge
ıingewiesen. Ris jetzt wurde aber
nichts unternommen, um diesem
Uebelstand abzuhelfen. Die Beleg-
schaft der Schachtanlage fragt nun
mit Recht, warum man dem Be:
triebsrat nicht gefolgt ist.
in der Waildgaststätte Von der
Heydt fand eine öffentliche Ver-
sammlung der Ortsgruppe der GCS
statt, in der zu Beginn Vorsitzender
Nıkolaus Bom mer bekanntgab, daß
außer zu Bergbaufragen auch noch
zu wichtigen Wohnungsangelegen-
heiten gesprochen werden müßte
Zuviel unliebsame Dinge wären in
Von der Heydt an’s Tageslicht ge-
kommen, die böses Blut hervorgeru-
fen hätten. Anschließend sprach Wal-
ter Kerner über aktuelle Fragen
ım Saarbergbau, u. a. über die Aus-
zahlung der Ergekbnisprämie, über
Baudarlehen der StWB sowie über
Jie Reorganisation bei den Saargsru-
ben. Er trat für eine höhere Einstu-
fung der Anschläger an den Haupt-
schächten ein und behandelte zum
Schluß Knappschaftsfragen, Seine
Ausführungen wurden mit Beifall
aufgenommen.
Als Mitglied der neugebildeten
Wohnungsfraktion der GCS, deı
außerdem die Kollegen Schnei-
der und Weiland angehören, gar
Kollege Bommer einen Bericht
über die derzeitigen Zustände bei deı
Vergebung von Wohnungen in Von
der Heydt. In der vorangegangenerı
Diskussion war bereits festgestellt
worden, daß ein Mitglied der Ein-
heitsgewerkschaft dabei eine uman-
genehme Rolle spiele. Es stehe fest
daß der Genannte beim Freiwerden
von Wohnungen gewisse Leute deı
EG, die bei der Hauptverwaltung
der Saargruben beschäftigt sind
verständigt habe. Durch sein und
deren Zutun hätte man bei der Ver-
gebung von Wohnungen nicht nach
der Dringlichkeit, sondern nur nach
der Mitgliedschaft zur EG verfahren
So habe man Leute für die freier
Wohnungen in Vorschlag gebracht
die nachträglich gar kein Interesst
an ihnen bekundet hätten, ‚wei
Ihnen z. B. der Weg ins Kino zu wel‘
var. Wirklich dringliche Fälle hätter
lurch dieses unverantwortliche Han-
jeln bei der Wohnungabteilung nich!
‚erücksichtigt werden können. Dar
oll in Zukunft abgestellt werden
Aonsieur Fuchs von der Woh-
ıungsabteilung der Hauptverwaltun;
at sich grundsätzlich bereiterklärt
nit den Vorsitzenden - beider Ge:
verkschaften Fühlung zu nehmer
ınd in Zukunft freiwerdende Woh-
jungen nach der Dringlichkeit und
ıicht nach dem Mitgliedsbuch der
Yewerkschuften zu vergeben
Man gewinnt hier jeden Monat
Tausende Kubikmeter Methangas
lie einen ansehnlichen Betrag ab-
werfen. Es wäre daher auch an der
Zeit, etwas zu tun, damit unsere
Bergleute, wenn sie gewaschen sind
auch die nötige Wärme um sick
'aben.
Auf der Haltestelle
Franziska - Schacht ent-
stand im Laufe dieses
Jahres ein Bahnhofsge-
bäude mit einem Raum
für das Personal der
Eisenbahn, einem Warte-
raum und der dazu g®-
hörenden Toilette. Der
Warteraum, der einer
Zahl Bergleuten dazu
dienen sollte, das Ein-
treffen der Züge abzu-
warten, kann nicht be-
nutzt werden, weil dori
nicht geheizt ist.
Warum wurde der
Raum dort überhaupt
geschaffen? Die Eisen-
bahn macht die Grube
verantwortlich rür das
Heizen und umgekehrt
die Grube die Eisen-
bahn, Wer mzsmum hier
heizt, dürfte der Beleg-
schaft gleich sein. Aber
zeheizt werden muß der
Raum. H. K.
Die Versammlung iehnte einstim-
nig Besprechungen und Wohnungs-
‚erhandlungen mit dem Mitglied de;
2G. Paul Karr, ab. Sie ist aber be-
‚eit, mit dem Vorsitzenden der EG
iringliche Wohnungsfragen zu be-
prechen,
Wie Kollege Kerner noch mitteilte,
st auf Antrag der GCS nun auch
ine moderne Waschküche für die
ınwohner im Kasino durch die R6-
je fertiggestellt worden. — Für die
reiwerdende Wohnung des Herrn
schwarz in Von der Heydt liegen
‚ereits mehrere Bewerbungen Vor.
die Wohnung wird nach Prüfung der
Jringlichkeit zugeteilt werden.
Infolge der Spaltung innerhalb der
IG sind viele Kameraden zur Orts-
sruppe der GCS gestoßen. Sie wer-
jen dort die nötige Unterstützung2
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