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„Die Mackenbacher sind
da!“, denn wenn es wieder
grünt und blüht, kommen
aäls erste traditionelle
Gäste die Straßenmusi—
kanten aus der nahen
Pfalz, und in den sonst
meist stillen Straßen der
dörflichen Ortschaften er—
tönt die Melodie „Der
Mai ist gekommen, die
Bäume schlagen aus“, mit
der sie den Frühling ein—
blasen. Der „Blick in das
Wogbachtal“,. das beliebte
Ziel zahlreicher Wanderer,
prägt den Zauber unserer
Waldlandschaft mit ihren
sanften Höhen und
Waldeseinbuchtungen, der
„Maimorgen an der
Fechinger Kirche“ bietet
ein im Bilde glücklich er—
faßtes Idyll in traumver—
lorener Abgeschiedenheit.
Jugend und Alter in
Menschen und Natur wun—
derbar abgestimmt. Die
blütenreiche „Wiese bei
Fechingen“ ladet förmlich
zu genußreicher Rast nach
ianger Wanderung unter
dem blütenstrotzenden
Apfelbaum im Schatten
seines Geästes. Mit be—
sonderen Empfindungen
aber folgen wir unserem
Max Wentz in den Warndt—
bezirk, den wir leider in
Gefahr wissen, die fran—
zösische Begehrlichkeit nach
dem Saargebiet besonders
anzulocken, Nicht die lieb—
lichen Waldtäler, nicht die
Saarheimatbilder
Weimergrund an der Fechinger Kirche.
1931
stillen Warndtweiher ha—
ben es dabei dem fremden
Machthaber angetan, son—
dern nach den wertvollen
Kohlenschätzen, die hier im
Schoße der Erde lagern,
zieit seine Sucht nach Ge—
winn. Wenn wir aber mit
Wentz durch den Warndt
wandern, so tut sich das
Herz deutscher Wander—
freude auf, und doppelt
lieb und wert wird uns
dies schöne deutsche Wald—
zebiet, das wir mit zäher
Kraft dem Reiche erhal—
ten wollen. „Karlsbrunn“
im Maienktanze des Wal
des, ein Bild tiefsten
Naturfriedens, die „Wald
wiese bei Emmersweiler“
und der lauschige „Weihe:
bei St. Niklaus“ sind glück—
lich geschaute Ausschnitte
aus dem Naturpark des
Warndtbezirkes, denen vie—
le andere an die Seite ge.
stellt werden können. Eine
Perle des vorübergehend
com Reiche losgetrennter
Landes an der Saar ist
der Warndt, den vor frem⸗
den Zugriff zu schützen
Herzenssache aller Deut—⸗
schen sein muß.
Frühling an der Saar!
Neues Hoffen und Leben
in der Natur. Möge er
uns den Weg zum politi—
schen Frühling weisen, der
wieder zusammenführt,
was zusammengehört:
Reich und deutsches Land
an der Saar!
—
Die Mackenbacher sind da.