Full text : 1910 (0007)

getreten sind, selbst wenn sie im Elternhause noch Unterkunft und Unterhalt genießen. Unter c ist nur die Zahl derer anzugeben, die der
betreffende ganz zu unterhalten hat, und die mit ihm in einem und demselben Hausstande leben. Bei der Anmerkung zu 12a ist die Zahl
der versorgten Söhne anzugeben, die auf einer staatlichen Grube im Saarbezirk beschäftigt sind.
Zu Frage 13 bis 15. Die Beantwortung hat sich genau anzuschließen an die neueste Nachweisung der monatlichen Knappschaftsbei
träge (siehe daselbst die die „Krankenkasse“ bezw. die die „Lohnklassen“ betreffenden Feldungen).
Zu Frage 17. Die bezüglichen Worte sind auch zu bejahen, wenn der Betrieb der Gastwirtschaft oder des Geschäfts (Handwerks)
auf den Namen der Frau oder unmittelbarer Familienangehörigen erfolgt. Unter c ist in der Klammer die Art des Handwerks anzugeben
(ob Maurer, Zimmerer, Schreiner, Glaser, Dachdecker, Maler, Anstreicher, Schlosser, Schmied, Schneider, Schuhmacher, Sattler, Polsterer.
Dekorateur, Bäcker, Metzger, Uhrmacher, Barbier usw.)
Zu Frage 19. Daselbst soll die Art des Wohnens im Grubenbezirk zum Ausdruck kommen. Für jeden Mann ist nur eine der 5
vorgedruckten, sich gegenseitig ausschließenden Arten des Wohnens zu unterstreichen. Die ersten 3 Arten des Wohnens — im eigenen Hause;
in Mietwohnung; bei den Eltern (hauptsächlich bei jüngeren ledigen Arbeitern zutreffend) — kommen für alle die in Betracht, welche täglich
nach dem unter 2 erfragten Wohnort zurückkehren, gleichviel ob letzterer in Preußen, der Pfalz usw., unmittelbar bei der Grube oder viel—
leicht einige Stunden von derselben entfernt liegt. (Siehe Frage Za und b). Die übrigen beiden Arten des Wohnens (im Schlafhause; als
Einlieger) gelten für Auswärtige, welche nicht täglich nach dem Wohnort unter 2 zurückkehren. (Siehe Frage 30).
Zu Frage 20. Bewohnbare Räume Wohnräume, Schlafräume und Küche, nicht etwa Kellerräume, Stallräume usw.

Ergebnisse der Zählung.
Die Ergebnisse der Zählung vom 1. Dezember 1910 sind in den Tabellen IVIII niedergelegt.

Tabelle J.

Allgemeine Uebersicht

der

LZelegschaft nach Gesamtzahl, Religionsbekenntnis, Militärdienst, Schulbildung, Kunppschaftsverhältnis, Enmilienstand, Zahr
der Angehörigen, Besibstand, Wohnungsverhältnis, Uebenerwerb.

Gesamtzahl.
Aus dem Abschluß der Tabelle Jergibt sich, daß auf den sämtlichen 15 Werken des Bezirks mit Einschluß der Pferdeknechte am
l. Dezember 1910 im ganzen eine Belegschaft von 52745 Köpfen beschäftigt war.
Eine Verwendung von weiblichen Arbeitskräften findet nicht statt.
Die größte Belegschaft besitzt von den 12 Steinkohlenberawerken Reden mit 6871, die kleinste Fürstenhausen mit 1271 (ohne 32
Unternehmerarbeiter) Arbeitern.

Religiousbekenntnis.
Dem Religionsbekenntnis nach sind von den 52745 Bergarbeitern 13687
48 — 0.09 8,0 andersqläubiaq.

25,950/0 evangelisch, 339010 73,96 ,, katholisch und

Militürverhältnis.

Von der Gesamtzahl sind 20217 38,33 0/, Soldat gewesen.
Bei dieser Berechnung sind jedoch auch sämtliche jüngeren Leute, die für den Militärdienst überhaupt noch nicht in Frage kommen
berücksichtigt. Berücksichtigt man nur die 33981 über 25 Jahre alten Bergleute, so ergibt sich, daß von diesen 59.50 0, gedient haben.

Bchulbildung.
Lesen und schreiben können nach den Erhebungen 52741 Personen von 52745, so daß nur 4 des Lesens und Schreibens Unkundia«
O. 008 */ der Gesamtzahl zu verzeichnen sind.

Kunppschaftsverhältnis.

Die Gesamtbelegschaft zerfällt in Mitglieder der Kranken-, Pensions- und Invalidenversicherung, in Mit
gJlieder der Kranken- und Invalidenversicherung, in Mitglieder der Invalidenversicherung und in Mitgliede;
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