Irmgard von Lewenstein
Eva von Lewenstein
Margarete von Dalheim
Demude von Bitsch gen. Gentersberg
Margarete von Kerpen
Elisabeth Blick von Lichtenberg
1423 — 1444
1458 — 1475
1487 — 1513
1515 — 1538
1539 — 1552
1552 — 1577
Anmerkungen:
1 Hofmanns Kollektaneen in der Oberlandesgerichts - Bibliothek Zweibrücken, Band V
2 Ruppersberg, Geschichte der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken, II, Auflage, I, 264.
3 Wie vor Il, 27.
G. Das Reuerinnenkloster in Zweibrücken
Literatur
Buttmann R. Das Zweibrücker Reuerinnenkloster — Westpfälz. Gesch.-Bl. 15. Jahrg.
(1911) Seite 9, wo auch die frühere, jetzt veraltete Literatur angegeben ist. — Derselbe,
Quellen zur Geschichte des Reuerinnenklosters, der Kapelle am Moarienstein und der
Pfarrkirche zu Zweibrücken. Ebd. 16. Jahrg. (1912) Seite 17, 21, 25, 29, 33 und 37. —
Pöhlmann Carl. Der Name des Zweibrücker Reuerinnenklosters. Ebd. 20. Jahrg. (1918) S. 19.
Wohl auf Grund einer Angabe in Bernhard Hertzogs Calendarium
historicum ist Gg. Chr. Crollius in seinen Origines Bipont. (I, 27 ff) zu der
Annahme gekommen, das Zweibrücker Reuerinnenkloster sei halbwegs
zwischen der Sfadt und dem heutigen Bahnhof Tschifflick am Marienstein
gelegen gewesen und erst von Herzog Stephan (1410-1459) in die Stadt
verlegt worden. Ihm folgten alle späteren Geschichtsschreiber: Phil, Kas. Heintz,
Fr. X. Remling (auf den Andre Simon seine Darstellung in seinem Buche
„L’Ordre des Penitentes de Ste Marie-Madeleine en Allemagne au XHI.
siecle — Fribourg 1918 — gründet), Mich. Frey, J. G. Lehmann und Ludwig
Molitor, von denen jeder seine Phantasie über die Einzelheiten dieser
Verlegung schweifen läßt. Buttmann hat schlagend nachgewiesen, daß das
Kloster nie verlegt wurde, sondern sich von Anfang an auf demselben
Platze befand, auf dem es bei seiner Aufhebung stand.
Auch daß das Kloster schon 1044 gegründet wurde, wie man früher
annahm, ist unrichtig. Der Orden der Reuerinnen (ordo poenitentium
St, Marie Magdalena), dessen Entstehungszeit nicht genau bekannt ist,
kam erst 1225 nach Deutschland, 1227 nach Würzburg und Trier, 1230 nach
Speyer und Worms. Aus dem Verzeichnis der heute nicht mehr erhaltenen
Urkunden des Klosterarchivs geht hervor, daß die früheste Urkunde, welche
sich nicht allgemein auf den Orden, sondern auf dessen Zweibrücker Niederlassung
bezieht, aus dem Jahre 1239 stammt. Dieses Jahr kann daher mit
einiger Wahrscheinlichkeit als ihr Gründungsjahr bezeichnet werden,
Q4