Full text: Oberbergrat Heinrich Böcking, ein Patriot und Förderer deutscher Industrie

bedeutenden Hüttenbesiıtzers Fr. Ph. Stumm. 
Seine volkswirtschaftlichen und geognostischen 
Studien liessen ihn den Wert des Steinkohlen- 
bergbaues im Saargebiet durchschauen; diesem 
widmete er in hervorragenden Stellungen vom 
Jahre 1814 an drei Jahrzehnte hindurch vor- 
nehmlich seine Kräfte, daneben entfaltete er 
aber auch eine verdienstvolle kommunale und 
besonders politische Thätigkeit; bereits durch 
Verordnung vom 5./17. März 1814 wurde der 
Stadtrat Böcking vom Generalgouverneur Justus 
Gruner zum Oberbürgermeister von Saarbrücken 
ernannt. Gruner schrieb damals an ihn u. a.: 
„Mein und das allgemeine Zuträuen zu Ihren 
Fähigkeiten und patriotischen Gesinnungen sind 
mir Bürge dafür, dass Sie diesen Posten ehren- 
voll versehen werden‘“. Dringende Berufs- 
pflichten nötigten Böcking schon nach wenigen 
Wochen, seine Entlassung aus dieser Stellung 
nachzusuchen. Etwa achtzehn Jahre später, am 
11. Dezember 1832, wurde er nochmals zum 
Bürgermeister von Saarbrücken ernannt und 
wirkte für das Wohl der Stadt bis 1838. Sein 
Hauptverdienst bleibt aber neben der wirt- 
schaftlichen Erschliessung der Steinkohlenlager 
im Saarrevier die energische, rastlose Thätigkeit, 
welche er entwickelte, um dafür zu sorgen, dass 
im zweiten Pariser Frieden das industriereiche
	        
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