wüde, jedoch soll jede Wohnung mit einer Küche, einer
Kammer, einer Stube, sodann unten mit einem Stalle und
hinten mit einem Keller versehen seyn“. In ähnlicher
Weise sind auch heute viele Arbeiterwohnungen gebaut.
Eine Reihe Mäuser oder vielmehr ein langes Haus, nur
| Stockwerk mit Sondereingängen für jede Familie, unter
einem Dache. Von der Strasse tritt man in die geräumige
Küche, an welche 2 Stuben anstossen, ausserdem hat jedes
Haus einen Keller. Die in dieser Art eingerichteten ]äuser
unter einem Dache sind die älteren, heute baut man sie so,
dass jedes Haus für sich steht. Die Häuser sind zweistöckig,
die Wohnungen 1 Treppe hoch sind die grösseren.
da zu ihnen noch eine Kammer unter dem Dache gehört.
Es yiebt Wohnungen die aus einer Küche mit 1, 2 und 3
Zimmern bestehen, zu jeder Wohnung gehört ein Stück
Gartenland, auf dem die Arbeiter ihre Küchengemüse und
ihren Kohl pflanzen und auch einige Obst- und Ziersträucher.
Endlich giebt es noch sog. Schlafhäuser, in denen
Tagelöhnerfamilien wohnen oder ‚Arbeiter, die keine
Familie haben oder solche Arbeiter, die nicht am Orte
wohnen und nicht jeden Tag nach Hause können: für die
beiden letztgenannten giebt es einzelne Zimmer. Die Leute
essen in einer Hüttenmenage. Diese einzelnen Wohnungen
kosten 1,50 ./ pro Monat mit Bett, Heizung und Reinigen
(Aufwaschen). Die meisten Wohnungen bauten die Hütten
für ihre Arbeiter; der Miethsatz beträgt für Küche und
| Zimmer 6.7, Küche und 2 Zimmer 7,50 ./7, Küche und
3 Zimmer 15.7 pro Monat. In den Häusern die der
[ütte nicht gehören, sind die Miethen höher. Die Hüttenhäuser
können durch Kauf auf Abschlag in den Besitz der
Miether übergehen und werden den Arbeitern zum Selbstkostenpreis
überlassen. Die meisten besser gestellten
Arbeitern machen von diesem Umstande Gebrauch. Der
Werth der Häuser mit Boden schwankt zwischen 3500-7000
./. Um die Arbeiter an die Hütte zu fesseln, wurde