Full text : Die Tafelglasindustrie im Saarthale

(iJas
bläser 0

725 85 S7 SS . 89 90 91 92:93 94
“7297 2827 1791 2600 3003 2719 2304 2321 2411
"00 106,9 67,7 61,9 S9 103,8 94 79 79 83

1244 1392 1432 1224 1289 1480 1314 1110 1084 1144
Gamin 0/, 100 103,8 115 95 103 118 105 89 ı 83 91

Step 4 1800 1665 1795 1698 1603 1944 1830 1988 1815 1917
ker 04 100 92 99 94 92 107 1001 108 100 106

Aus- *
nn 1445
u her60/ MA
a 100 10 NO ns
1 108 108 SE
197 er ;
12 97 ie
91 (
15

Wir haben in dieser Tabelle die Lohnbewegung durch
Hinzufügen den Prozentzahlen deutlicher gemacht unter
Annahme der Basislinie 1885. Weiter zurückzugreifen war
leider nicht möglich, da erst von diesem Jahre ab das
nötige Material vorlag. Wir sehen in allen 4 Klassen bis
zum Jahre 1890 cin entschiedenes Steigen der Löhne, von
da ab in Klasse I und 1I ein Fallen bis zum Jahre 1893
um 25 bezw. 35%, Der Rückgang der Löhne bei Glasbläsern
 und Gamins hat in der Beschränkung des Betriebes
bei gleichbleibender Arbeiterzahl seinen C(jrund. Es ist
dieser Umstand schon oben anlässlich der Besprechung
der Arbeitszeit erwähnt worden. muss aber hier noch. einmal
 betont werden. Während auf den meisten I]lütten die
Arbeitszeit dieselbe geblieben ist, muss auf einzelnen
grösseren Hütten in Folge der schlechten Conjunctur der
Betrieb eingeschränkt werden. Man hatte in Folge dessen
mehr ‚Arbeiter als nötig und musste diese, um sie
nicht entlassen zu müssen, kürzere Zeit als bisher beschäftigen.
 In Folge dessen sind die Löhne bei gleichbleibenden
 Lohnsätzen für die Glasbläser und Gamins zurückgeganygen,
 während die übrigen Arbeiter, die Strecker
und Glasschneider nicht unter dieser Betriebsbeschränkung
            
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