und Anfang des 19. hatte eine Hütte meist nur einen Schmelzofen,
an dem gewöhnlich 10 Glasmacher beschäftigt waren,
die das Glas selbst aus dem Ofen schöpften und weiter
verarbeiteten. Die Öfen, die wie bereits oben mitgeteilt,
seit Mitte des 18. Jahrhunderts nicht mehr mit Holz, sondern
mit Kohle geheizt wurden, waren mit direkter Fenerung
versehen, d. h. das in Häfen eingelegte (jemenge betand
sich in dem Ofen, unter dem ein Kohlenfeuer unterhalten
wurde, das die Masse zum schmelzen brachte. Selbstverständlich
war es unter diesen Umständen äusserst schwierig,
ja unmöglich, eine stetige Temperatur zu erhalten, und litt
die Qualität des Glases ausserordentlich unter dem Temperaturwechsel,
Auf den Hütten wurden neben Tafelglas, d. h. Fensterglas
noch andere Producte hauptsächlich Liqueur-Flaschen
hergestellt. Nach einer Bilanz aus dem Jahre 1828 stellt
sich die Einnahme auf die verschiedenen Producte verteilt
folgendermassen dar
1. Hohlwaaren
a) Weissglas
b) grünes Glas im grossen
einzelnen
Summa 1
He
2. Tafelglas
a) Weisses
b) Halbweisses im grossen
einzelnen
P7S7
313
3078
Summa 2
IC
„AM
‚ Urdinäres Glas
im grossen
einzelnen
Summa ©
Summa Gas 6.
|
6
247
241
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