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b. Lange Vokale,
Westoerm. dA.
$ 198 [235]. Wegm. 4 (z. B. “Rat’, ‘Pfahl’, ‘ohne’, Schaf”) erscheint
nordwestlich [42 +88 + 4 +37 + 36 +78 + 57 + 601] und westlich
[16 +17-+18-+29+ 18] als 6, sonst als d (vgl. $ 39).
Anm.: Oberemmel hat da.
8 199 [236]. Wgm. aw (z. B. “blau’, ‘“grau’) geht ebenso.
Ein Gebiet mit 6 ist eingeschlossen von [8-+6-+34-/-35-+23 +22
+33 +30 31]; ebenfalls haben 6 Merchingen und Rissenthal (vgl.
8 39).
8 200 [237]. Dieselbe Entwicklung zeigt auch Kontraktions-a
aus wgm. -ag- (z. B. ‘Wagen’, ‘klagen’). Südlich von [16 +17+18+
19 +20 +21] erscheint hier jedoch & (van usw.). 6 haben auch Mondorf
und Silvingen (vgl. 8 12, 1).
Anm. 1: Merchingen hat hier klö:on, aber vd n. Rissenthal hat überall d.
Ayl und Niederleuken bringen vögon.
Anm. 2: ‘sagen’ geht wie ‘Rat’, “Pfahl” ($ 198), jedoch lautet es südlich
von [164+174+18-+194+20+21) zäın.
Anm. 3: ‘schlagen’ erscheint als $len südl. v. [74+324+30+27+26 +20-+21]»
als Slein östlich und nördlich von [21-+20+26+27+30-481-+35-+76 +79]‘
Dreisbach, Meitlach und Saarhölzbach haben sowohl slän wie Slein.
Letztere Form herrseht vor in Guerlfangen und Fürweiler.
8 201 [238]. ‘gehn’ und “stehn” haben € südlich von [16 +17 +
86+20 +21] und in Eimersdorf; nördlich davon bis zu [42 +40-+ 4
+37+4+36 +78 +57+77] gein und Sdein, Westlich dieser Linie ist
die gebräuchlichste Form gän und $dän. Fest ist letztere Linie keineswegs,
da beide Formen gein — &dgin und gün — $dän nebeneinander
vorkommen. Außerdem gibt es zu jeder dieser Doppelformen noch
geschärfte mit demselben Vokalbestand (vgl. $ 39).
Anm.: Saarburg hat gin und $Sdim; Wellingen und Büdingen haben
gin und sdin, Perl gän aber Sdi'n.
Westgerm. Z%.
8 202 [239]. Wem. % erscheint in allen Stellungen als a'%., bezw.
ai, südlich von [13-+29+19-+82+75+21], ferner in Merzig und Besseringen.
& haben stets Saarburg, Beurig, Greimerath und Zerf (vergl.
8 43 und $ 44).
Sonst ist wem. 7 überall = al. im Auslaut und vor stimmhafter