Full text : Studien zur Dialektgeographie des Saargaues

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$de:lon gaädel “stehlen”
$i‘a.ran ga&üo “scheren’
ko'm.an (ke:m) kom “kommen
breyan (bre:x) gabrax ‘brechen’
trefan (tre:f) goatraf ‘treffen’

e) V. Klasse

Wgm. € — a, a
Mda. € [4 ?]

meson
frösm
Esan
zein
la‘t.on
zetsan

(m&:s)
(fr&s)
(2:8)
2A (28E:)
(le: y)
(zE:s)

games
gafres
ges
gazein
gale:
gIZEs

"messen
, |
fressen
“essen”
£ >
sehn
1: >
liegen
es >
sıtzen

Zu den sw. v. ist übergegangen bidoan “bitten

f) VI. Klasse.

Wgm. a - 0,0 — &
Mda. a, 6,d — 4 — da, 6, d usw:

bakan “backen’
vesan “waschen
län (Slix) “schlagen
trän (triy) “tragen”
fd:ran fwa. (fire. “fahren’
‚grö:von (.grüf) “graben”
hi’9.von (hi’o.f) “heben’
Swta.ren (&wi'9.) “schwören”
Anm : Schwach geworden ist safon ‘schaffen’ (alte Bildung, der die
neue Safon zur Seite steht); part. perf. basaft ‘Auf Seite geschafft’ — gesaft
‘gearbeitet’ — bosaft verarbeitet‘.

$ 161 [161]. Das reduplizierende Verbum.
Bei den reduplizierenden Verben hat das Präteritum sich am
besten erhalten. Sowohl Indikativ wie Konjunktiv sind in häufigem
Gebrauch. Der Vokal des Präteritums ist z:.
Wegm. a, 4, ai, au, ö0 — & — Vokal des Präsens:
Mda. qd@:, d:, e, di, 4, 01 — 8 — wie im Präsens.
            
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