b) Die Steigerung.
$ 142 [142]. Regelmäßige:
Das Suffix des Komparativs ist -ar, 9; das des Superlativs -S$f.
Die Flexion .ist dieselbe wie beim Positiv. Umlautsfähige Stamınvokale
lauten in der Regel um. Bei einer Anzahl von Adjektiven
sind Doppelformen, mit und ohne Umlaut, vorhanden.
lank, len.a, len.st Yang’.
enk, &n.3, €’n.St eng‘.
Sdeif, Sda‘ti.va, Sdari.fst “steif”.
$mel, $mo'l.ag, $mo'l.$t ‘schmal’
prät, prä:do, prä:tst “breit”.
„gr0:8, ‚QTE:S9, ‚QrEst “groß”
he‘i., he‘i.a, hekst “hoch”.
Doppelformen haben: kalt ‘kalt’ — dom. “dumm” -— goazont “gesund’
— from. ‘fromm’.
Die auf Konsonant + £, ts, s, $ endigenden Adjektive verlieren
vor $t des Superlativs diesen Laut. €Z2.$t ‘älteste’ — $tolst “stolzeste”
Anm, 1: Sehr gebräuchlich ist die Umschreibung des Komparativs durch
mei. “mehr: me'i. Sein “schöner”.
Anm. 2: Das auf den Komparativ bezügliche ‘als’ heißt meistens ve'i
‘wie’: da bäm es mei. he‘i. ve‘i. do ma'u.9 ‘der Baum ist höher als die
Mauer’. Dagegen steht in Vergleichungssätzen der Gleichheit meistens
es ‘als’ än hotus es 92z0'u. Sei. es (oder ve‘i.) dat a'n.ort ‘ein Haus ist so
schön wie das andere”.
Anm. 3: Verstärkt wird der Komparativ häufig durch fil. ‘viel’, der
Superlativ durch a‘lLor- “aller” — dat a'l.orle‘’n.st Sdek "das längste Stück’.
Anm. 4: ‘Immer’ vor einem Komparativ wird wiedergegeben wie im
Neuhochdeutschen oder durch alt ‘als’. Der Satz: ‘es wurde immer kälter’
heißt also in der Mundart: at es e'm.9 me'’i. kalt gen oder at es e'm.a ka:lor
od kdä:lo gen, oder at es alt ka:lar o käa:lo gen.
Anm. 5: ‘Am’ vor dem Superlativ des Adverbs wird wiedergegeben
durch da: da le*w.St bla‘t.von ‘am längsten bleiben’.
S 143 [143]. Unregelmäßige:
gö:t, besa, best “gut.
fil., me‘i., mäst “viel”.
ge‘a., le‘i.va, lei.fst ‘lieb’ (daneben auch g&:r2, da ge&E:r&t).
3. Das Zahlwort.
8 144 [144]. Kardinalzahlen.
1. änt ‘eins’ [Mase. u. Neutr. N.-A. &, än (vor Vokalen, Dentalen u. A.)
Dat. äm
Fem. Nom.-Acec. ä:n
Dat. Ä:no(r)].
2. tsrd [M. tsve:, screen, F. tsco'u., N. sed].