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8 395 [432]. Übrig bleibt uns noch der erste Teil der Linie
A = 16+17+4+18+19-420+21]. Auf der Nebenkarte des Blattes für
1789 ist [16+17-+18] als Unteramtsgrenze zwischen der Prevöte de
Siersberg und der von Bouzonville angegeben. Diese doch an und für
sich ziemlich belanglose administrative Grenze innerhalb desselben
Amtsbezirkes (Baillage) kann m. E. nicht die bedeutende mundartliche
Verschiedenheit zur Folge gehabt haben. Wieder sind es topographische
Schwierigkeiten — ein nördlich der Nied sich hinziehender steiler
Höhenzug und auch heute noch sehr schlechte Wegeverhältnisse —,
die den Verkehr der Ortschaften in der Niedniederung nach Süden
leiten und der Mundart ein nach Saarbrücken hinzeigendes Gepräge
verleihen.
Die Teilstücke 19 und 21 sind von jeher Grenzen zwischen Kurtrier
und Lothringen gewesen (vgl. $ 374 [411]), ausserdem als wahrscheinliche
Gaugrenze anzunehmen. ($ 388 [425]). Wenn Merchingen aus diesem
Rahmen herausfällt, so sind wieder Verkehrsverhältnisse, insonderheit
der Südostabhang des Bitzerberges, die Ursache, wieder ein Beweis
dafür, dass bei dialektgeographischen Untersuchungen dieser Gegend
neben der Geschichte auch die Verkehrsmöglichkeit und -Gestaltung
heranzuziehen ist.