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hörte zur Dienerschaft, die im Dienste der erzstiftischen Gutsverwaltung
tätig war. Was nun die Art ihrer Tätigkeit betrifft, so hat
Kentenich (Trier. Chronik VIII. S. 41) nachgewiesen, dass in der
Ritterfamilie von Merzig das Försteramt im erzbischöflichen Hochwald
erbliches Lehen gewesen sei. Er stützt sich auf eine Urkunde des
Jahres 1163 (Beyer I, Nr. 641), in der es u. a. heisst: (Fridericus de
Marceho) in foresta nostra (des Erzbischofs) nichil amplius iuris sibi
usurpabit nisi quod venatores et forestarıi nostri ceterique homines
nostri de silva admoniti a nobis per fidelitatem sui iuris esse dixerint‘“.
Weiter beweist dann Bast, dass die Gerichtsbarkeit im Rittergeschlechte
von Merzig üblich war. Es gehörten u. a. folgende Dörfer
dazu: Lampaden, Hentern, Zerf, Greimerath, Heddert, Pluwig, Kell,
Olmuth und Kasel, sämtlich rechts der Saar und Mosel im Hochwald
gelegen.
$ 376 [413]. Nach dem L. a. i. II. 1 hat der Erzbischof in
Fitten!) — also links der Saar, im eigentlichen Saargau — 11 von
zinspflichtigen Bauern besessene Hufen. Bald darauf heisst es:
ceteri rustici banno Archiepiscopi utentes ibidem tribus diebus in anno
venient ad atthin Archiepiscopi ad arandum. Also nicht nur die gutshörigen
Hufner waren dem Erzbischof verpflichtet, sondern auch die
übrigen Bauern, soweit sie sich des Bannes bedienten, d. h. soweit sie
im Banne wohnten °).
8 377 [414]. In Düppenweiler (Wilre) hat der Erzbischof 51/,
Hufen, die von zinspflichtigen Bauern besessen sind. Wie bei Fitten
heißt es auch hier?) (L. a. i. III, 4): Habet etiam ibidem 3 mansos,
quorum pensiones tenentur in beneficio, hoc excepto quod tribus diebus
veniunt in atthin Archiepiscopi. Omnes manentes in mansis illis,
similiter omnes commorantes in banno illo, idem faciunt. Da nach
Lennarz S. 7 Anm. banno utentes identisch ist mit manentes, commorantes
in banno, bestanden hier ähnliche Verhältnisse wie in Fitten.
$ 278 [415]. Der Grundbesitz des Erzbischofs in Besseringen
bestand gemäß L. a. i. IV. 1*) aus zwei Hufen. Hier legt sich der
erzstiftische Besitz um einen Hof als Mittelpunkt.
!) Lacomblet S. 311.
?) Lennarz S, 7.
3) Lacomblet I, S. 312.
4) Lacomblet I 312.