]4.Aus den Höfen Stennweiler und Landsweiler sind nun Dörfer geworden.
Beide und Leopoldstal haben sonder Zweifel, ursprünglich auf dem
Banne von Schiffweiler gelegen.
15.Der Fruchtertrag dieses Hofes war mit 100 Maltern Korn, 90 Maltern
Gerste, 80 Maltern Hafer und 2 Maltern Weizen angegeben.
16.Zu Münchwies hatte eine alte römische Villa gestanden, deren Substruktionen
noch in der Nähe des Schlafhauses erscheinen. Späterhin
hatte das Kloster Wörschweiler bei Zweibrücken dort Grundbesitztum.
Daher rührt auch der Name des Ortes.
ANMERKUNGEN DES HERAUSGEBERS
NUTZBARKEIT DIESER ARBEIT .
Die vorliegende Arbeit wurde nach einer Abschrift gefertigt, nicht nach
dem Original. Das schränkt ihre Nutzbarkeit ein,
Für den einfachen Leser, der sich nur einen Einblick verschaffen und
Eindrücke gewinnen will, spielt diese Frage keine Rolle, Für den wissenschaftlich
Arbeitenden ist dies ein echter Mangel.
Bei der Wertung dieses Mangels darf man jedoch berücksichtigen, daß ein
großer Teil der Arbeit aus Zitaten besteht, wo der Bearbeiter letztlich
doch versuchen muß, zur eigentlichen Quelle vorzudringen, soweit sie
noch verfügbar ist.
HERKUNFT DES MANUSKRIPTS
Die hier gedruckte Arbeit des ehemaligen Pfarrers HANSEN in Ottweiler
lag zunächst nur als handschriftliches Manuskript vor.
Bei A. HASSLACHER (Literatur über das Industriegebiet an der Saar. -
Mitt. d, Hist. Ver. f. d. Saargegend, Heft 10, S.12; Saarbrücken 1910)
wird die Handschrift erwähnt: "Kath. Pfarrei Ottweiler", sowie eine
Abschrift: "Kgl. Bergwerks-Direktion Saarbrücken“
Das Manuskript liegt in Ottweiler nicht mehr vor, auch nicht im Bistumsarchiv
Trier, das zumindest einen Teil des Nachlasses von HANSEN besitzt.
Nach freundlicher Auskunft von Herrn Dr. Hanns KLEIN, Neunkirchen,
war das Manuskript bei Auflösung des kath. Pfarrarchivs Ottweiler
wohl schon nicht mehr vorhanden.
Das Original muß daher zur Zeit als verschollen gelten.
Eine maschinenschriftliche Abschrift besteht noch in der Zentralbücherei
der SAARBERG AG (Nr. 200 434/10).
Für die Herstellung des vorliegenden Druckes fand eine maschinenschrift-