gebiete angehören. Dazu gehören namentlich die in Geoden enthaltenen
7ische von Gresaubach, Sotzweiler, Otzenhausen, ‘usw. Diese Fische
sind Ambilypterus macropterus und Acanthodes
Bronnii . Dann erscheinen drei kleine Krebsarten
(Gampsonix fimbriatus) und ein Saurier (Archegosaurus Dechenii). Von
Muscheln kommen vor die Posidonia tenella und der
Unio carboneus in Sand- und Kalkstein.
Die vorweltliche Flora und Fauna haben namentlich den populären
Schriftstellern grossartige, aber dunkle Bilder geliefert. Diese
Herren führten uns zurück in eine Dampfperiode, in welcher noch
keine farbige Landschaft das menschliche Auge erfreute und kein
Fleischobst den Gaumen erfrischte und erquickte. Alles erschien
düster und abenteuerlich., Man wird jedoch in dieser Beziehung täglich
nüchterner und hellsehender. Der Schluss von einzelnen und dazu
noch sehr beschränkten Teilen auf das Allgemeine erzeigt sich immer
trügerischer. Es konnte ja doch immer zunächst nur die Rede von
einigen Sumpf- und Wasserpflanzen sein. Und es liegt am Tage, dass
unzählige Landpflanzen, welche dem zerreibenden Getriebe der Meereswogen
nicht widerstehen konnten, spurlos verschwunden sind.
Dasselbe gilt auch mehr oder weniger von vielen Landtieren. Nichtsdestoweniger
bieten diese Reste einer früheren Pflanzen-und Tierwelt
Für den Mann der Wissenschaft das grösste Interesse dar, und es
liegt allen, welche die Wissenschaft fördern helfen wollen, ob,
solche Reste sammeln, bewahren und wissenschaftlich verwerten zu
helfen.
Das rote Totliegende
Unter dem roten Totliegenden verstehen wir in unserer
Gegend diejenige Kohlensandstein-Formation, welche keine eigentlichen
Kohlenflöze mehr enthält, sich aber durch verkieselte Holzstücke
mehr oder weniger auszeichnet. Wir haben eine solche, welche
von Uchtelfangen über Hüttigweiler, Stennweiler nach Ottweiler und
Münchwies zieht. Der Neumünsterer Berg ist der bedeutsamste Punkt
derselben. Diese Formation hat das Streichen und Fallen mit den
Kohlenflözen gemein und bekundet sich dadurch als ein Glied der
Kohlenformation. Dieselbe ist auch nicht ganz frei von kleinen
Kohlenflözen, die aber oft weiter nichts als eine Kohlenanzeige
sind, wie z.B. zu Ottweiler dem katholischen Pfarrhause gegenüber,
in der Mitte des Osterberges auf dem Wege nach Hangard, in der
Gellerbach usw. Dagegen soll das Flöz in der Ramsbach fast bauwürdig
sein.
[In dieser Formation wechseln Tonschieferschichten, welche oft einen
Schiefer zeigen, welcher sich ausserordentlich dünn abblättert, z.B.
im Berge am Wege von Wiebelskirchen nach Ottweiler. Wenn ich meiner
>hantasie etwas Spielraum hätte gewähren wollen, so würde ich auf eiı1em
Stücke sogar die Umrisse einer Posidonia erkannt haben. In der
Linxbach bei Remmesweitler tritt ein ähnlicher, zwar etwas
gröberer, aber gleichmässigerer Tonschiefer auf. Es erscheinen
in diesem Wechsel Sandstein, Kiesschichten, aber auch Ton- und
„ehmschichten und darüber wieder Sandstein, ein Beweis, dass jene,
obgleich mit dem Sandstein gleichzeitig, keine verbindenden und
verhärtenden Elemente in sich tragen.