Full text : Beitrag zur Geschichte des Berg- und Hüttenwesens im Ottweiler'schen

ten, wodurch die Abplattung an den Polen und die Erhöhung
unter dem Aquator sprechen.
Einige nehmen an, dass die Erde ursprünglich eine feurigeweiche
 Masse gewesen, und die Erdrinde sei durch die Erkaltung
ind das Wasser durch den Niederschlag der Dämpfe entstanden, und sie
jehaupten, dass das Erdinnere noch heute eine glühende Masse sei. Zur
3egründung dieser Behauptung führen sie besonders folgende Punkte an:
die feuerspeienden Berge,
die heissen Quellen und dann
auch den Umstand, dass die Erdwärme in dem Masse zunehme, als
nan in die Tiefe der Erde hinabsteige, z.B. auf 100 Fuss einen
üarad, sodass man bei einer Tiefe von 200 000 Fuss oder 8
Meilen auf eine feuerflüssige Masse stossen würde.
Demnach würde sich die äussere Erdkruste wie die Schale zum Ei verhalten.
 Andere stellen das alles mehr oder weniger in Abrede und schreiben
dem Wasser grösseren Anteil an der Bildung der Erde zu. Wir tun aber
wohl, wenn wir dem Feuer und dem Wasser einen besonderen Anteil daran
vorbehalten. Die Wissenschaft mag das Vermittleramt übernehmen, damit
nicht nur dem Feuer, sondern auch dem Wasser bleibe, was jedem zukommt.
diese hat auch in neuerer Zeit mit Erfolg in dieser Richtung gewirkt,
and der Erfolg ist der, dass wir noch Steingebilde, deren unmittelbare
Entstehung man früher dem Feuer zuschrieb, heute dem Wasser zuteilt und
30 umgekehrt.
Wir wollen die Gebirgspartien hier (nach Herrn Mohr) einteilen a) in
Meeresgebilde und b) inFestlandsgebilde,
Dabei kann die bisherige Einteilung des Gebirges mehr oder weniger
jestehen bleiben. Ich behalte sie hier, um in das rechte Fahrgeleise zu
«ommen, ebenfalls bei, obgleich ich nur einige Teile besprechen will,
welche unserer Gegend angehören. Vorher will ich noch einige Worte
jber...

{N DER VERFÜGBAREN VORLAGE FEHLT HIER EIN BLATT.
            
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