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heit für Eigentum und Leben wie heute, und wer aufmerksant
die Seiten dieses Büchleins gelesen, wünscht sie nicht zurück und
freut sich des Fortschrittes auf allen Gebieten.
Viele unserer heutigen Bewohner könnten sich in das
Gestern (alte Zeit) nicht schicken.
Wir habens also herrlich weit gebracht; darum sollen wir
aber nie vergessen, welche Pflichten wir den kommenden Gene—
rationen gegenüber haben. Wir sollen das, was unsere Väter
erworben, was wir von ihnen ererbt, die geistigen Errungen—
schaften treu bewahren und weiter vererben auf Kindeskind.
Jedes Dörflein hat seine Leiden und Freuden; über beide
soll die Gegenwart die Gemeinde emporführen zu neuen Höhen des
äußern Wohlstandes und innerer Gesittung. Da sollen Schule
und Haus, denen beide dieses Schriftchen dienen will, im engen
Bunde mit der Kirche mitraten und mittun, zur kraftvollen,
zukunftsreichen Fortentwicklung unserer Heimatsgemeinde Ober—
bexbach.
So dürfen wir denn schließen mit dem Wunsche: Es möge
unsere Gemeinde unter der weisen Regierung unseres allgeliebten
Prinzregenten Luitpold weiterhin blühen, es möge aber auch in
gleichem Maße blühen und gedeihen echter wahrer Bürgersinn
und das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Einigkeit unter
der Einwohnerschafr.
Oberbexbach, im August 1909.
H. LCouis,
Lehrer.
J. Geibert,
Bürgermeisterei-Sekretär.
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