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1762 war das Hofgut, welches ea. 200 Morgen enthielt,
geteilt: Wenz Wackenhut besaß ?/,, welche 1787 Schulden
halber um 813 fl 20 Kreuzer an Jakob Breit von Landsweiler
verkauft wurde. Andreas Michel besaß !/..
Hubertus Berni's Kinder besaßen .. Um 1775 war
Gerhardt Berni Besitzer dieses Anteils; dazu kaufte er sich von
der Herrschaft vvn dem am sogenannten steinernen Mann ge—
legenen herrschaftlichen Ackerland noch einige Morgen, worüber
ihm Erbbrief erteilt wurde; 1785 mußte dieser Besitz Schulden
halber um 845 flean Caspar Weiß, bezw. dessen Schwiegersohn
Johannes Weis verkauft werden, dem Erbbrief ausgefertigt
wurde.
Nach der Vermessungsurkunde von 1750/54, gelegentlich
des Austausches gegen Saarbrücken hatte Frankenholz zu zahlen:
olbus Heller
—
6l/
An Renten und Gefällen (inel. Holzbesteuerung)
Massenzins ..
Ständiger Erbzins
Dazu neuer Zins laut
beständen ..
Oberamtskassenbeitrag
Schwein- u. Dechtum
Kaminfegerei
Viehschneiden
Herdasche
—A
Scheerenschleiferei
Frohnbar wie andere Gemeinderi
201
10
9
4
Dazu den großen und Neubruchzehnten und 1 Malter
4 Faß Erbzinshafer.
Infolge der 1789 ausgebrochenen französ. Revolution wur—
den die Rheinlande von den Franzosen besetzt und 1793 bezw.
1797 gänzlich an Frankreich abgetreten. Die Vorrechte, Privi—
legien der Klöster und kleinen Herrschaften wurden aufgehoben;
Frankenholz kam zu Oberberbach, dessen Schicksal es von nun
an teilte. Die Bevölkerung von Frankenholz war sehr gering:
his zum Jahr 1844 besuchten die Kinder von Frankenholz die
Schulen zu Oberbexbach und zwar je nach ihrer Confession.
1843 war die Zahl der Schüler auf 38 angewachsen. Die kath.
Distrikts-Schul-Inspektion beantragte Errichtung einer eigenen
Schule für Frankenholz, welchem Antrag unterm 1. 2. 1844 von