Full text : Chronik von Oberbexbach u. Frankenholz

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Geld Holzberechtigung im Zweibrücker Walde Frankenholz und
nach dem Oberamtbannbuch Zweibrücken von 1547 hatten die
Oberbexbacher das Recht, mit ihrem Vieh, soweit das Hofgut
geht, die Rauhweidt zu suchen am Wirsberg bei Wiebelskirchen.
Nach der Grenzbeschreibung und Gerechtigkeit von dem
Dorfe Ob.Bexbach vom Jahre 1725, angefertigt von Aktuar
Gartner-Homburg, erstreckte sich die Weidegerechtigkeit über
folgenden Bezirk:
. . . . . . Allhier ist ferner zu notieren notwendig erachtet,
weil die Oberbexbacher vom 85. Stein (jetzt Stein 8 am Ott⸗
weilerweg im Walde hinter dem Steinberg) bis ins Fohloch
(liegt vor dem Buchwald) von dannen den Buchberg und das
Floß (Bächlein) heraus bis an den Stein, der an der Lachen
stehet etzt Stein 2 vor dem Walde am Feilbornerhang) fürders
heraus bis an den Stein, der am Rech am Hofgut stehet, (etzt
Stein 8 der Wirtschaft Degel gegenüber) von dannen den Rech
herauf zu der Buchen (beim Kreuz) daselbst auch ein Weidstein
stehet, etzt Stein 4 am Taubenkopf) von solchem die hohe
Straß hinauf (Weg von Höchen nach Neunkirchen) bis an den
„steinern Mann,“ bei Stein 1, (nicht Stein 176, hier fehlt
Ziffer 4 — also 176(04) — Jahr der Bermessung), von diesem
bis wieder zum 85. Stein mit ihrem Vieh die rauhe Weid von
Lichtmeß bis zur Eckerszeit von altersher zu besuchen befugt,
so sollen sie förder auch dabei gelaffen werden.
Hiegegen sei dem Kloster Wörschweiler einen Tag mit
der ganzen Gemeinde und von jedem Hausgeseß in Sonderheit
mit einer Person Frucht zu schneiden dem Herbringen gemäß
schuldig seien, jedoch daß ihnen der Kosten wie von Alters,
nämlich morgens die Suppe und Brod, zu Mittag Supp' und
2 Gemüs und Fleisch, des Nachts aber 1 Brödchen gegeben
werden. Die Weidgerechtigkeit erstreckt fich demnach vom
„steinern Mann“ bei Steine!l in östlicher Richtung den Berg
hinunter der Schneise zwischen Schlag Steinberg und Vorderer
Frankenbrunnen nach zu den Steinen P'gs u. 7 ins Klemloch,
(Stein 7 liegt am Bachgraben unweit des Weges nach der
Frankenholzer Bergehalde) von da talabwärts bis ungefähr
dahin, wo die Luftbahn über's Wiesental geht, von da den
Steinrech (links vom Maiwieserberg) hinauf nach dem Franken⸗
holzer-Grubenweg am toten Krieger bei der Forstwiese, weiter
durch den Wald dem Graben Gchneise) nach bis an die Hof⸗
wiesen, von da Bannscheid (Grenzsteine 2 u. 8 in den Wiesen)
entlang unter Gießerfeld durch nach der vordern Spitze des
Aeckerwaldes (Markwald), weiter den Berg steil hinab in die
Buchbach vor dem Buchwald (Folloch), von da der Feielbach
            
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