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Frankenholz.
Die Entstehung unseres Ortsteiles „Frankenholz“ ist noch
mehr in Dunkel gehüllt.
An der Nordgrenze des Oberbexbacher Bannes, ungefähr
da, wo heute Frankenholz liegt, hatte das Kloster Wörschweiler
einen Hof, dessen Besitztum durch Wilhelm von Dunzweiler
stritig gemacht wurde. Kampfmann berichtet hierüber in
„Wüstungen in der Westpfalz:“ 1274 beurkundet Heinrich,
Herzog von Zweibrücken, daß Herr Wilhelm von Dunzweiler
und seine Frau Pantzerde für 8 Pfund Meher Heller und 4
Malter Korn auf die Klage gegen das Kloster Wörschweiler
wegen dessen Güter zu Wynrespach unter der Bedingung ver—
zichtet haben, daß das Kloster ihn nach seinem Tode mit
eigenem Wagen abholen lasse und bei den Brüdern des Klosters
beerdige.
Die volle Form: Wynresbach kommt jedenfalls von den
Familiennamen Wyner—Winher her, der im Laufe der Zeit
durch Auslassung des schwachbetonten — n. — zu Wiresbach—
Wirsbach wurde. 1564 war Wirsbach der Hof oben am
Frankenholz vergangen. Derselbe lag im Wirsbachtälchen
bei Frankenholz. *
Hier tritt der Ortsname als Wald auf. Auch in der
Beschreibung des „Steinernen Mannes“ führt Stella 1547
„Frankenholz“ als Wald an. Er schreibt: Vom steinernen
Mann folgt die Grenze der hohen Landstraße, die über die Höhe
hergehet und gehet als der Höhe nach 341 bis an „felt und
busch Reißlingen“ rechten Hand das Frankenholz. Die hohe
Straße gehet von Wiebelskirchen nach Hechen ꝛc. Es war als
uff der rechten Handt ein Hagk, gehört zu dem Frankenholtz.
Laut Tauschvertrag von 1755 hatten die Oberbexbacher gegen
*) Pfarrer Schütz-Wiebelskirchen schreibt: Ein sehr warm nach
Süden gelegener Bergabhang des Flurteils am Rohn — Bann Hangard —
führt, heute noch den Namen „Wingertsberg.“ Vielleicht ist es derselbe
Berg der im Mittelalter „Winsberg —Wirsberg“ hieß, bis wohin das
Kloster Wörschweiler (auch Oberberbach) Weiderecht besaß.