Full text : Chronik von Oberbexbach u. Frankenholz

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KHelteste NYachrichten über
Hberbesbach.
1275 - 1547.

1275 bekennt Conrad, Sohn des weil. Herrn Pannecher;
Ritters zu Homberg, daß er und seine Geschwister auf die
von Dankrat von Grevenstein an Heinrich von Theidingen ver—
kauften Güter zu Fulenbach (Foloch) verzichtet haben.“)
1292 bekennt Graf Walram von Zweibrücken an den
Hof Vulenbach, bei dem Dorfe Beckensbach, und die Leute
daselbst kein Recht zu haben, sondern beides nur aus Ver—
günstigung des Heinrich von Teidingen zu genießen.
1296 schenkt Heinrich von Thedingen, Ritter zu Saar—
brücken, zu seiner und seiner Angehörigen Seelenheil, dem
deutschen Hause zu Saarbrücken seine Mühle, (jetzt Hochwies—
mühle) genannt an der Fuhlenbach, nebst den Leuten. Rechten
und Zubehör.
29. Dezember 1296 bestätigt Heinrich von Thedingen in
seinem Testament vorgenannte Schenkung.
1304 vertauscht Abt. Matheus von Wadgassen dem
Heinrich von Thedingen die Langwiese zu Fulenbach und den
Rech bei Adrevilre (Kleinottweiler) und erhält hiefür dessen
Güter zu Gerswilre. (Die Langwiesen liegen bei Ottweiler,
zwischen dem Dorfbrunnen und dem Bahnkörper nach der
Gewann Mauerwolf zu. Die Fulenbach ist demnach der
Feilbach, der sich von Frankenholz der Höcherbach entlang
über Hochwiesmühle und Ottweiler hinzieht und unweit Altstadt
in die Blies mündet).
1304 nimmt Graf Walram von Zweibrücken einen Mann
des Ritters Heinrich von Thedingen in seinen Schutz, welcher
auf dessen Hof Vullenbach, innerhalb Beckespach und Adrevilre
gelegen, wohnt.

*) Gannacker, ein Rittergeschlecht, das von Weißenburg stammt;
„Bannacker“ — ein Acker, worauf gefrönt wurde; „bannen“; „Bann—
wald“ —)
            
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