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Im Jahre 1894 wurden als Presbyter bestellt die Berg—
leute Eckerle Karl, Schmelzer Nikolaus J. und Bothhaar Karl.
1900: Für Oberbexbach dieselben, für Frankenholz Werk—
meister Friedrich Merkel.
1906: Schmelzer Nikolaus, Rothhaar Karl, Joas Valentin,
für Frankenholz wieder Werkmeister Friedrich Merkel.
Organist ist Hauptlehrer Biktor.
Die Protestanten zeigen sich für ihre Kirche opferwillig.
Davon legt neben anderen Früchten die Errichtung einer Dia—
konissenstation in Oberbexbach mit 2 Schwestern beredtes Zeugnis
ab. Die Station wurde am 23. 9. 1906 besetzt. Oberbexbach
hat heute einen prot. Kirchenbaufond von 280 Mk.
c) katholiiche Kirchengemeinde fFrankenholz.
Frankenholz gehört zur Pfarrei Höchen seit deren Er—
richtung im Jahre 1803. Es zählte Kahtholiken im Jahre
1850* 180 Sealen]
18652 178
1895— 558
1905— 947 J
191031074,
Die jetzige Kirche zu Höchen wurde im Jahre 1779 erbaut,
nachdem die alte auf dem Friedhof sich befindliche baufällig ge—
worden war. 1865 mußte fie erweitert werden. Das geschah
durch Pfarrer Gehrig mit einem Kostenaufwande von 8000 fl.
Der Baustil der Kirche ist, sofern man von einem solchen
sprechen kann, gotisch. Patronsfest der Kirche ist Mariä Geburt.
Nebenpatron ist St. Johannes der Täufer.
Das kath. Pfarrhaus wurde im Jahre 1805 erbaut.
Die bisherigen Pfarrer der kath. Pfarrei Höchen:
1. Jakob Teobald. 9. Johannes Storck.
2. L. Müller. 10. Joh. Bapt. Gehrig.
3. Michael Schnitt. 11. Jos. Winkelmann.
4. Peter Knechten. 12. Matthäus Göller.
5. Dier. 13. Friedrich Scharfenberger.
6. Karl Anton Schnitz. 14. Johannes Weiler.
7. Jos. Aloys Opitz. 15. zur Zeit Josepf Bauer.
8. Michael Bold.
Ehe Höchen Pfarrei, wurde es mit Annerxe von Breitenbach
auspastoriert.
Die Katholiken von Frankenholz haben im Jahre 1902
einen Kirchenbauverein gegründet, der eifrig bestrebt ist, die Mittel