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Anhang 4.
Fedizinalwesen.
Aerzte und Apotheker sind nicht im Orte ansässig, sondern
im benachbarten Mittelberbach.) Dagegen hat die Gemeinde
zur Bekämpfung von ansteckenden Krankheiten eine eigene Des—
infektionsanstalt (mit Apparaten) ins Leben gerufen und als
Desinfektor den Bader und Friseur Peter Kirschhock aufgestellt.
*) Als prakt. Aerzte wirken daselbst z. Zt. Dr. König, zugleich
Knappschaftsarzt der Bergarbeiter, welche in Preußen arbeiten und Dr.
Fichtenmeyer, zugleich Knappschaftsarzt der auf der Bexbacher- und
Frankenholzer Grübe beschäftigten Bergleute. Vorgänger des Dr. Fichtenmeyer
war Dr. Huber, der von 1871 bis zu seinem Tode im Jahre 1909
ununterbrochen in Mittelbexbach als prakt. Arzt bezw. als Knappschaftsarzt
tätig war. Apothekenbesitzer Hermann Lamprecht.
Anhang 5.
Verkehrsverhältnisse.
Die frühere Pfalzbahn (seit 1. 1. 1909 K. B. Staatsbahn)“*
berührt auf der Linie Ludwigshafen-Neunkirchen das benach—
barte Mittelbexbach, woselbst sich der Bahnhof befindet. Halte—
punkt von Eilzügen. Die Entfernung dorthin beträgt ca. 80
Minuten.
Zwischen Mittelbexbach-Oberbexbach-Frankenholz und
Höchen verkehrt täglich 2mal ein Postomnibus hin und zurück.
Die Postgeschäfte in Oberberbach werden von einem Agenten
z. Zt. Lehrer Wilhelm in Oberbexrbach und von Agent Carra
in Frankenholz besorgt, die Zustellung der Postsachen erfolgt
durch Posthilfsboten.
Die Beförderung der Güter von und zum Bahnhof erfolgt
durch je einen Frachtfuhrmann in Oberbexbach und Frankenholz
*) Die feierliche Eröffnung der 1. pfälzischen Eisenbahn-Teilstrecke
Ludwigshafen —Speyer—Neustadt fanden am 11. Juli 1847 von Speyer
aus statt und schon am 26. August 1849 konnte die 116 km lange Ge—
samtstrecke Ludwigshafen —Neunkirchen dem Verkehr übergeben werden.