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Reffe des Wirtes Schley) und Wilhelm Venitz aus Geislautern. Auf dem
als Abschiedsgabe unserm Direktor verehrten Klassenbild befinden sich außer⸗
Die erste Untersekunda 1896/97.
Koth Denitz Zeh Wehrheim,
Psotta Ludwig Pohl
Schneider Philippi Kraus Lieblang
dem noch unsere damaligen Klassenkameraden Karl Psotta aus Neunkirchen
und Otto Wehrheim aus Wiesbaden. Auch Freund Pohl, der irgendwo im
Rheinlande den Posten als Direktor einer chemischen Fabrik innehaben soll,
hat, als Artillerieoffizier im Felde gestanden und ist mehrfach schwer verwun—
det gewesen. — Von den andern Kameraden habe ich wenig Kunde mehr
erlangt. Das Schicksal hat uns nach unserem Abgang vom Neunkirchener
Progymnasium auseinandergerissen. Nur von Hermann Ludwig, dem älte—
sten Sohne unseres Bürgermeister, weiß ich noch, daß er als Pastor heute
eine der schönsten Pfarrstellen an der Saar inne hat. Lieblang und Venitz
sind Grubenbeamte geworden, wohl auch heute noch im Saargebiet tätig.
Philippi und Zeh sollen die Stellung als Regierungsbaumeister bekleiden.
Roth foll höherer Verwaltungsbeamter geworden sein und als solcher sei—
nem schönen Heimatländle Baden dienen. Wohl den meisten Neunkirchenern
bekannt ist der Werdegang unseres Heimatdichters Christian Kraus, der als
Pennäler schon eine vielversprechende dichterische Ader zeigte und heute
den Posten als Leiter eines bedeutsamen literarischen Instituts in der Reichs⸗