In der Nachkriegszeit waren zeitweilig tätig: 1919—20 Joseph Thil—
many, jetzt Direktor der Höheren Mädchenschule zu Homburg-Saat Lehrer
Fischer aus Wiebelskirchen, Fräulein Plön, Zeichenlehrerin am Lyzeum
Neunkirchen, 1920-21 Studienreferendar Johann Rammacher (St. Wendel),
stud. phil. Robert Klein (jetzt an der Universität Marburg), 192022 Stu—
dienassessor Karl Kirchner (St. Wendel), stud. phil. Karl Palz (2), Studien—
assessor Heinrich Simon (Studienrat am Ref.-“Rg. in Saarbrücken), 1921 522
Studienassessor Wilhelm Stürmer (Studienrat in St. Wendel), Studien—
assessor Franz Ehrhardt (Saarbrücken), 1921 -22 Studienrat Oskar Abresch
(Studienrat Ottweiler), 1921 -25 mit Unterbrechungen Studienreferendar,
dann Assessor Emil Nauer (jetzt Homburg), 1921-22 Studienreferendar
Emil Otto (St. Wendel), Studienreferendar Kaxl Walbach (Dillingen),
192223 Studienreferendar Dr. Fritz Oblasser (Saarbrücken, Gymnasium)
Studienreferendar Dr. Peter Schindler (Studienassessor St. Ingbert), 1921
bis 1923 Studienreferendar Wilhelm Schulz (Studienassessor in Ottweiler).
— VVVD
und 1924 Studienreferendar Dr. Emil Orth (St. Wendel), Studienreferendar
Wilh. Blank (Lyzeum 11— Saarbrücken), Studienreferendar Walter Schmidt
(Sulzbach), Studienreferendar Dr. Adolf Klein (Völklingen), 1924 Studien—
referendar Dr. Heinrich Hoffmann (St. Wendel), 1924 -25 Studienassessor
Hauke (Saarbrücken O.“R.), 1924 Junglehrer Leonhard Werner, Studien—
referendar Wilhelm Saar (Ref-Rg. Saarbrücken), 1925 Studienassessor
Philipp Tiehlen, Studienassessor Otto Vogt, am Realgymnasium neu in
Dienst getreten.
3. Die Schüler.
Aufgenommen wurden während der ersten 25 Jahre des Bestehens
der Anstalt im ganzen 1015 Schüler, davon 633 (623,20) einheimische und
382 (375/6 ) auswärtige. Von Ostern 1900 ab sind in das Album der
Schule eingetragen: 2284 Schüler, davon 1444 (631/ 255) einheimische und
840 (36/5 5) auswärtige.
Die Schülerzahl betrug, solange nur 5 Klassen vorhanden waren, also
bis Ostern 1892, mit geringen Schwankungen gegen 100. Eine erhebliche
Steigerung bis auf 191 trat nach Angliederung der lateinlosen Realklassen
ein, doch fiel die Besuchszahl sofort wieder mit dem beginnenden Abbau die—
ser Klassen auf 153. Sie hob sich wieder bei Errichtung der Untersekunda
Ostern 1896 auf 193 und erreichte im 25. Schuliahr 1899 die Höhe von
219 Schülern.
Von da ab folgte ständiges Steigen: 1903, als Oberprima aufgebaut
wurde, 295 Schüler, 1908 am 1. Februar 417, ebenso 1909. Ein Rückschlag
um 50 Schüler auf 366 war 1911 zu bemerken und nach geringer Steigerung
bis 382 wieder ein Rückgang während des Krieges bis auf 346 am 1. Fe—
bruar 1916. Namentlich waren die oberen Klassen schlecht besetzt, da die
Schüler teils freiwillig ins Heer eintraten. teils zum Heeresdienst einbe—
rufen wurden.
Nach dem Kriege wuchs die Zahl der Schüler wieder an; am 1. Fe—
bruar 1920 zählte man 438. Dann wurde der Andrang so groß, daß zu
Ostern immer einige angemeldete Jungen abgewiesen werden mußten. Das
50. Schuljahr zählte am 1. Februar 480 Schüler, das 51. hat mit 517 begon⸗
nen — das sind 10 mal so viel, als 1875 in die Sexta eintraten. Das Ver—