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weiblichen) Jugendlichen brachte, sowie die Möglichkeit, eine Schule auf
Antrag der Arbeitnehmer einzurichten. Gegenüber der gewerblichen Be—
rufsschule blieb die kaufmännische Berufsschule zurück in der Entwicklung.
Außer Saarbrücken hatte im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts kein
Ort eine kaufmännische Pflichtschule. Umso üppiger entwickelte sich das
private Handelsschulwesen. Der Krieg brachte, wie auf allen Gebieten, so
auch auf dem Gebiete des Berufsschulwesens Stillstand und Rückgang. Doch
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Heunkirchen, Brunnenstraße.
wurde keine Schule während der Kriegszeit ganz geschlossen. Die Handels—
schule Neunkirchen wurde damals am 1. April 1914 eröffnet. Preußen schritt
auch während des Weltkrieges weiter auf der Bahn der tatkräftigen Förde—
rung des Berufsschulwesens. Die Ordnung der Ausbildung der Lehrkräfte
wurde während der Kriegsjahre geschaffen. Die Nachkriegsjahre brachten
außer den grundlegenden Artikeln der Reichsverfassung (145 etc.) die lan—
desgesetzliche Regelung des Fortbildungsschulwesens in einer ganzen Reihe
von Staaten. In mehreren Denkschriften bin ich damals für gesetzliche Re—
gelung des Fortbildungsschulwesens eingetreten. Im Jahre 1922 berief die
Regierungskommission Vertreter der Städte und aller Erwerbsstände zu