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5.
0,43 Schiefer.
0,06 Schram
0,49 Mittel.
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1,94 Kohle, 0,39 Mittel.
Gedinge | Listung , Verdientes
pro Hauerschicht Bruttolohn
in lan Kohlen! pro Schicht
|
m
Kosten des
laufenden m
pro m | pro t
M. | M
Tr
Schießarbeit
2 | On13 1.79
4,65 I 25,25
1,47 Kohle.
07
Keilarbeit mit Francois’schem Gesteinbrecher
26 2 |] Onı7 | 0,6 | 4,18 | 37,19
Die Schmiedekosten stellten sich nahezu gleich.
In schwebenden Strecken des mit 239 einfallenden Flötzes gestaltete sich das Keilen besonders
schwierig, weil die Arbeiter das Schlägel aufwärts zu führen gezwungen waren. Diese Schwierigkeit
3oll jetzt durch die Einführung des Gresteinsbrechers, welcher durch seine Einrichtung dem Arbeiter gestattet,
stets stehend zu arbeiten und in einer Stellung, die ihm am meisten zusagt, überwunden werden.
Nach den vergleichenden Versuchen, welche auf Grube König im Abbau angestellt wurden,
und deren Ergebniß schon in der Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinen-Wesen im Preußischen
Staate Bd. XLIV, S. 169 mitgetheilt ist, war die Leistung vor einem streichenden Strebstoß in Flötz
Thielemann (s. Profil, Fig. 8) bei gleichen verdienten Löhnen
nei der Schießarbeit 1,68 t für die Hauerschicht,
Keilarbeit lLort „ »
Die Kosten für 1 t. einschließlich Sprengmaterial, betrugen
bei der Schießarbeit 2,49 M.,
„ Keilarbeit 3,90 M.
Letztere — mit Frangcois’schen Keilen — war mithin um 56,62 pCt. theurer.
Hierbei muß berücksichtigt werden, daß bei mangelndem Gebirgsdruck die Kohle vollständig
mit Schieß- bezw. Keil-Arbeit gewonnen werden mußte. Der Strebstoß hatte eine Höhe von etwa 10 m,
nur die beiden mittleren Bänke wurden gewonnen. Der Schiefer unter der Oberbank bricht bei der
Kohlengewinnung herein, die Oberbank wird angebaut, In der Förderstrecke werden das untere Mittel
und die Unterbank auf 2 m Breite mit gewonnen. ,
Ein günstigeres Ergebniß ergaben die Francois’schen Keile in Strebstößen des Flötzes Wrangel
(s. Profil, Fig. 9) bei welchen in der Förderstreeke die Oberbank angebaut, im Abbau aber mitgenommen
wird. Nur das Liegende wurde durch Schießen oder Keilen gewonnen, die Kohle konnte
schon durch Unterschrämen hereingewonnen werden. Die Leistung war bei gleichem verdienten Lohn
bei Schießarbeit 2,73 t,
‚ Keilarbeit 2,5 t.