jaben. Die entgegengesetzte Seite hat die volle Stärke einer Kette, wodurch beim Auf—⸗
inanderlegen der beiden Teile die Offnung g ausgefüllt wird. Die beiden Teile e und d
zerühren sich in einer von e nach kverjüngt auslaufenden Fläche. Will man das Glied
chließen, so legt man die beiden Teile c und d so aufeinander, daß die Zapfen a in die
entsprechenden Vertiefungen b greifen.
Ausgeführte Anlagen.
Die im Burbachstollen der Grube Von der Heydt ausgeführte Anlage besteht aus
ꝛeiner über Tage montirten liegenden Zwillingsmaschine von 400 mm Cylinderdurchmesser und
Um Hub. An der Kurve bei Einmündung des Flügelortes in den Burbachstollen sind Leit—
rollen (Fig, 4, Bl. 32) so hoch angebracht, daß die Kette sich hier von den Wagen abhebt
und diese frei durch die Kurve laufen. Zu diesem Behufe ist an der Kurve eine schiefe
Ebene eingerichtet, auf der zunächst die Wagen heraufgezogen werden. Beim höchsten Punkte
dieser schiefen Ebene wird die Kette noch etwas höher geführt, der abwärts laufende Wagen
löst sich unter derselben los und passirt die Kurve frei. Wieder im ursprünglichen Niveau
der Stollensohle angekommen, läuft der Wagen dann von selbst unter die niedergeführte
Zette. Bei der Bahn für leere Wagen findet das entgegengesetzte statt, sodaß der höchste
Punkt der einen Bahn dem niedrigsten der anderen je vor und hinter der Kurve gegen⸗
ibersteht. Vom Stollenmundloche nach der auf der gegenüber liegenden Thalseite befind—
lichen Rätteranlage find ebenfalls schiefe Ebenen eingerichtet, sodaß die vollen Wagen, nach—
dem sie sich von der Kette gelöst haben, frei über eine Brücke nach der Rätteranlage und
die leeren ebenfalls von hier frei nach dem Stollenmundloch ohne jede Mitwirkung der
Arbeiter zurücklaufen. Die Förderlänge beträgt 1750 m.
Als Ersatz der Seilförderung mit Seil und Gegenseil im Von der Heydt-Stollen
»erselben Grube wurde eine Kettenförderung von 2510 m Länge eingerichtet. Zum Antrieb
»er Kette dient eine liegende Zwillingsmaschine von 300 mm Durchmesser und 650 mm
hub. Nach einer 21,,-maligen Umschlingung der Antriebtrommel ist die ablaufende Kette
uüber die Leitrolle Re(Fig. 5, Bl. 32), die Spannrolle R, und die Leitrolle R, geführt, von
velcher aus sie nach der Förderstrecke geleitet wird, um hier den Transport der leeren
Wagen zu übernehmen. Die Spannrolle R, ist in dem Führungsrahmen P verlagert, der
ich zwischen den hölzernen Spurlatten dd in dem 5,50 mm tiefen Schächtchen frei auf und
ab bewegen kann. Durch das Gewicht der Rolle und des Rahmens wird die Kette stets in
Jleichmäßiger Spannung gehalten. Hat sich die Kette so viel gelängt, daß der Führungs—
ahmen sich während des Betriebes auf die Sohle des Schächtchens aufsetzt, so wird sie
entsprechend gekürzt. Das Gewicht der Spannvorrichtung beträgt 900 Kg, die ablaufende
cette ist also mit No — 450 Kg gespannt. Die Einrichtung des Anschlagpunktes bei
»en Krugschächten ist Fig. 6, Bl. 32 skizzirt. Die Bahn für die leeren Wagen steigt auf
sine Länge von 180 m in der Bewegungsrichtung der Wagen an und erreicht bei u eine
Zöhe von 2 mm über der Sohle der Förderstrecke. Von u bis v ist sie etwa auf 6 m
ränge horizontal und von v ab mit einem Gefälle von 1: 100 gelegt. 5mm hinter v ver—
weigt sich die Bahn in vier Geleise, die nach Krugschacht II, nach der Grundstrecke im
Karl⸗Flötz, nach Krugschacht III und nach Krugschacht J führen. Bei weöbefindet sich eine
Vorrichtung, durch die mit einer einzigen Hebelbewegung die den Anschluß der Abzweigungen
dermittelnden Weichenzungen verstellt werden können, derart, daß die im Leergeleise heran—
zeführten Wagen, nachdem sie den Punkt v überschritten haben, also auf dem mit Gefälle
zelegten Teil der Bahn angekommen sind, und nachdem durch eine Tragerolle die Kette von