Seilknoten an und setzt den Wagen in Bewegung oder aber die Gabel klemmt sich auf dem
Jlatten Seile fest und bewirkt dadurch ein Mitnehmen der Wagen.
Klemmende Mitnehmer kommen bei glatten Seilen zur Anwendung. In Fig. 16,
Bl. 14 ist die sog. „englische Klemme“ dargestellt. Dieselbe besteht aus einem gebogenen Rund⸗
eisen a, das mit seinem Zapfen bdäleicht drehbar in das entsprechende Auge des Mitnehmer⸗
jalters gesteckt wird. Das Seiles liegt um die Entfernung e (60 -80 mm) aus der Geleise⸗
nitte. Durch die vom Seil erzeugte Reibung findet eine leichte Drehung des Mitnehmers
und somit ein Durchbiegen des Seiles statt, wodurch die Reibung in der Mitnehmergabel
zrößer wird, als die Reibung des Wagens auf den Schienen. Dieser Mitnehmer ist vor—
eilhaft nur für gerade Strecken verwendbar.
Die dem Maschinenwerkmeister Lauenroth zu Sulzbach patentirte Zapfenlagerung
der englischen Klemme ist Bl. 15, Fig. 326 stizzirt. Der runde Schaft k der Gabel läuft
in zwei Lagern, von denen das obere dem Schaft als Führung und zur Begrenzung der
Drehung dient, während das untere Lager geschlossen ist und den Schaft mit der Gabel
rägt. In der Mitte des oberen Lagers ist der Schaft k mit einem runden Stahlstift d ver⸗
ehen, der in einem Winkel von 900 zur Gabelbiegung angebracht ist. Das Lager hat eine
»em Stift entsprechend weite vertikale Nut kẽ und eine gleich weite horizontale Nut von —
Durch die vertikale Nut wird der Stift d eingebracht, während die horizontale Nut eine
Drehung des Mitnehmers um 60 bis 700 gestattet. Die beiden Lager werden so befestigt,
aß die Gabelöffnung um den Seildurchmesser über die Mitte des Förderwagens hinausragt.
Ein anderer Mitnehmer ist Bl. 15, Fig. 7, 8 u. 9 dargestellt. Die Stange a trägt
im oberen Ende eine Gabel b, die mittelst eines Zapfens e excentrisch in dem Kopf der
Stange a gelagert ist. Wird das Seil in die Gabel beeingelegt, so wird durch die Reibung
—
Der in Fig. 10 u. 11, Bl. 15 abgebildete Mitnehmer besteht aus einer Stange a, die
in ihrem oberen Ende eine maulförmige Aushöhlung w hat; ferner aus einer Stange b,
velcher eine vertikale Bewegung erteilt werden kann, und einer Klemmbacke c. Diese ist
nit einem Bolzen d in der Stange a drehbar gelagert und trägt am oberen Ende ebenfalls
ine maulförmige Aushöhlung w. Die Stange b, welche an ihrem oberen Ende durch einen
Belenkbolzen gemit der Klemmbacke e verbunden ist, ist mit ihrem unteren Auge auf einem
Excenterbolzen s gelagert. Dieser ist seinerseits drehbar in der Stange a gelagert und
rägt an einem Ende einen festen Hebel f. Dreht man diesen Hebel und damit den Excenter—
»olzen e, so erhält die Stange b eine vertikale Bewegung und dreht ihrerseits die Klemm⸗
»acke & um den Bolzen d, wodurch ein Klemmen oder ein Lösen des Seiles s erfolgt.
Ein weiterer in Verwendung stehender Mitnehmer ist Bl. 15, Fig. 12 u. 13 dargestellt.
Auf dem oberen Ende des Mitnehmerschaftes kssind zwei senkrechte Bolzen à und b ange—
dracht. Auf jedem derselben ist eine konisch gestaltete Rolle mit ovalem Querschnitt ange—
o»rdnet. Durch die Muttern ddd wird eine Vertikalverschiebung der Rollen e verhindert.
Wird das Seil zwischen die Rollen gelegt, so drückt es sich zwischen diese ein und setzt sie
n Drehung, wodurch das Seil festgeklemmt wird.
Auf Grube Dudweiler werden die in Fig. 14417, Bl. 15 dargestellten Mitnehmer
ingewandt. Die Mitnehmer bestehen aus der Nuß a und dem Keil b. Die Nuß, welche
der Länge nach aufgeschnitten ist, paßt mit der inneren halbkreisförmigen Ausrundung auf
das Seil. Seitlich des Längsaufschnittes sind in der Seilrichtung Ausfraisungen angebracht,
in die sich der Keil schiebt. Letzterer trägt an seiner oberen Seite ebenfalls eine Ausrundung
jür den unteren Teil des Seiles. Die Befestigung geschieht in der Weise, daß man den
Feil, an dessen schwächerem Ende die ihn mit dem Wagen verbindende Kette anschließt, von