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des Kopfes der Auslaßventilspindel eingreift. Das andere Ende dieses Hebels g trägt ein
Laufgewicht, das so eingestellt ist, daß es das Gewicht des Auslaßventiles mit seinem be—
veglichen Zubehör geradezu ausbalancirt. Sowie einmal das Auslaßventil durch den festen
Stenerhebedaumen h von seinem Sitze abgehoben ist, wird es von diesem Gegengewichts—
jebel so lange in seiner höchsten Erhebung schwebend gehalten werden, bis die Wirkung des
Begengewichtshebels wieder aufgehoben wird. Dies geschieht im geeigneten Moment da—
durch, daß der feste Steuerhebedaumen hebei seinem Rückgange sich auf eine untergreifende
Nase m des Gegengewichtshebels auflegt und so diesen Hebel niederdrückt, wodurch gleich—
eitig das Niedersinken des Auslaßventiles bewirkt wird. Der Zeitpunkt, in welchem das
Niedersinken des Hebels g, also auch das Schließen der Auslaßventile erfolgt, ist abhängig
jon der Größe des Abstandes zwischen Nase n und Daumenende des Gegengewichtshebels,
nit anderen Worten: von der Größe der Verschleppung der Auslaßventile. Es gibt nun
ür jede Steuerung ein solches bestimmtes und konstantes Größenverhältnis zwischen Ex—
enterhub und Verschleppung, das für jede Koulissenstellung, also auch für jeden Füllungs—
zrad des Cylinders ganz richtige Bewegungen der Auslaßventile hervorruft.
Die oben erwähnte Einrichtung variabler Expansion an der Fördermaschine auf
Famphausenschacht J ist von Maschinenwerkmeister Gerhard konstruirt (Bl. 90, Fig. 1).
Sie besteht im wesentlichen darin, daß außer den gewöhnlichen Steuerventilen ag und bb
noch zwei besondere Expansionsventile ee zur Anwendung kommen. Letztere sitzen in zwei
Jesonderten Ventilkasten und sind mit den beiderseitigen Einlaß- und Auslaßventilen zu zwei
Bruppen vereinigt. Das Offnen und Schließen der Expansionsventile erfolgt in gleicher
Weise wie bei den Steuerventilen durch Excenter, das rechtwinklig gegen das Excenter der
Steuerventile versetzt ist. Die Hebedaumenachse für die Expansionsventile ist in zwei Achsen—
tändern verlagert, die nach oben und unten verlängert, durch ein Querhaupt unterhalb der
Ventile perbunden sind. Beide Achsenständer sind in Führungsbüchsen für die Ventilstangen
zerartig geführt, daß sie in vertikaler Richtung um den doppelten Hub der Expansionsnentile
leicht verschiebbar sind. Die Ständer ruhen mit Gleitstücken auf zwei verschiebbaren
Zeilen K, die ihrerseits auf festen Supports liegen und in horizontaler Führung gehen. Das
Bewicht der Achsenständer nebst Zubehör wird durch ein Gegengewicht ausgeglichen, sodaß
zie Keile sich gleich schwer vor- und zurückschieben lassen. Die Lage der Drehpunkte für
die Hebedaumen der Expansionsventile kann also in gewissen Grenzen in vertikaler Richtung
»erändert werden, wodurch das Offnen und Schließen der Expansionsventile früher oder
päter erfolgt. In der tiefsten Lage bleiben dieselben geschlossen, in der höchsten ganz
zeöffnet, während die Zwischenlagen alle Füllungsgrade gestatten.
Ferner gehört hierher die Konus-Ventilsteuerung (Bl. 91, Fig. 128). Auf der
Zönigsstange a, die von einem auf der Seilkorbwelle aufgekeilten Zahnrad in rotirende
Bewegung gesetzt wird, sitzen die nach der Längsrichtung verschiebbaren Hülsen b mit den
auf diesen befestigten Steuerungs-Konusen ec. Die Hülsen sind von den Ausrückhebeln d
imspannt und diese sind auf der Steuerwelle é festgekeilt. Der Ausrückhebel der anderen
Steuer-Konuse ist bei kverlagert und durch die kurze Verbindungsstange g mit dem ersten
Ausrückhebel, bezw. der Steuerwelle in Verbindung gebracht. Der Steuerhebel h ist durch
eine Verbindungsstange und durch einen kurzen einarmigen Hebel mit der Steuerwelle e
»erbunden. Die kurzen Achsen i dienen zur Aufnahme der rechtwinkligen Hebel k, die mit
hrem horizontalen Schenkelende in die Schlitze der Ventilstangen J eingreifen und am senk—
rechten Schenkelende in einem Scharnier je eine kleine schmiedeeiserne Rolle m tragen, die
auf den Steuerungskonusen e auflaufen und je nachdem diese durch den eben beschriebenen
Steuermechanismus verschoben werden, ein Hffnen, ein von den Konusen bedingtes hohes