seinem halben Gewichte wirkt, nach der einen Richtung — nach der
—1 —56 F * j
inderen Richtung aber 42 e g, das Ubergewicht nach der einen Richtung
— 6 — J
ilso 24w . — — w · G. Dieses Kraftmoment muß demjenigen am Förder—
eile gleich sein, daher 2. w. V . R — w· —— .G, woraus sich ergiebt 6 —
20
2. V. R. S. und, wenn man für den Radius 7—G0 die entsprechenden Durch—
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nesser d und ô setzt, & — U · Reg Das Gegengewicht Gist demnach nur von
lonstanten Größen abhängig und es findet vollkommene Seilausgleichung in jeder Stellung
der Körbe statt. Für die Förderteufe von 700 m und das Seilgewicht von 10 Kg pro
Meter berechnet sich das Gegengewicht zu 16000 Kg, für die jetzige Fördertiefe von 496 m
ind ein Seilgewicht von 8 Kg zu 12800 kg. Der Weg des Gegengewichtes wird durch
ie Hälfte der Differenz zwischen den während der halben Umdrehungszahl von dem großen
Radius des Spiralkorbes ablaufenden und auf dem kleinen Radius auflaufenden Seillängen
————2 314. 14
estimmt und ist — J — — — — 76,93, d. h. — 5 der Fördertiefe.
Das einfachste Ausgleichungsmittel besteht in dem sogenannten Unterseile. Es wird
zewöhnlich ein abgelegtes Förderseil, sei es am Boden der beiden Fördergerippe oder direkt,
nit dem Hauptseile verbunden, indem es durch die Fördergerippe hindurchgeht oder eine
Umführung derselben hergestellt wird. Beim Auf- und Abgehen des Förderseiles macht das
Ausgleichungsseil die entgegengesetzte Bewegung und gleicht so das Gewicht des Förderseiles
ius. Wenn als Unterseil ein Rundseil verwendet wird, so muß dasselbe unterhalb des
Füllortes über eine Rolle geleitet werden, um daselbst die Schlingenbildung und die damit
perbundenen Störungen in der Förderung zu vermeiden. Wird von verschiedenen Sohlen
jefördert und der erforderliche Seilunterschied durch die Drehung des einen auf der Achse
—E Seilkorbes bewirkt, so kann nur das keine Leitungsrolle bedürfende Flachseil als
Unterseil verwendet werden; ist das Fördergerippe durch Klemmvorrichtung mit dem Seile
perbunden, so ist dies nicht erforderliihh. Die Anwendung des Unterseiles ist unter Um—
tänden gefährlich, weil bei raschem Anhalten der Maschine das Fördergerippe noch etwas
jöher steigen kann und beim Zurückfallen der im Förderseile plötzlich entstehende Zug durch
die Last des Unterseiles vergrößert wird, oder es nimmt dieses die zur Wirkung kommende
Fangvorrichtung in Anspruch.
Es wird weiter die Ausgleichung dadurch ausgeführt, daß man auf einem auf der
Zeilkorbwelle aufgekeilten kleinen Korbe ein Laschenbette auf- und abwickeln läßt (Bl. 89,
Fig. 2 u. 3) oder mittelst eines Zugseiles einen beladenen Wagen auf einer schiefen Ebene
jeraufziehen und hinabgehen läßt, deren Neiqung nach oben steil und nach unten flach ist
Bl. 89, Fig. 4).
Endlich ist noch als ein Mittel, die wegen des veränderten Seilgewichtes verschiedenen
Leistungen der Maschine zu regeln, die Anwendung variabler Expanfion anzuführen.
Läßt man während einer ganzen Fahrt, vom ersten Anhube bis zum letzten Auslaufe die
Dampfarbeit durch einen Indikator aufschreiben, so zeigen sich in den Diagrammen drei
ganz verschiedene Arbeitsperioden:
) die Periode des Anhubes und der Beschleunigung der in Bewegung zu setzenden Massen.
Diese Periode beansprucht verhältnißmäßig sehr große Arbeitskraft des Dampfes: