Eine andere Art der Seilausgleichung, wie sie nach Maschinenwerkmeister Gerhard's
Angabe auf Camphausenschacht J angebracht ist, wird, wie oben angedeutet, durch ein in
einem besonderen Schachte bewegtes Gegengewicht vollführt (Bl. 89, Fig. 1). Die Maschine
Jjat einen cylindrischen Seilkorb für die entgegengesetzt aufgewickelten Förderseile. In der
Verlängerung der Seilkorbachse befinden sich zwei so miteinander verbundene Spiralkörbe,
daß sie mit ihren größeren Flächen zusammenstoßen. Dieser so hergestellte Spiralkorb hat—
auf beiden Seiten je 28 Windungen, und an jedem kleineren Radius ist je ein Ende eines
Seiles angebracht und derart aufgewickelt, daß jedesmal der eine laufende Seilteil auf dem
größten, der andere auf dem kleinsten Durchmesser läuft, so wie ein Fördergerippe ganz
unten, das andere ganz oben sitzt, also zu Anfang und Ende jeder Fahrt. Dasselbe führt
aach dem Hülfsschachte über zwei Seilscheiben und trägt an einer beweglichen Rolle ein
Bewicht. Beginnt ein Treiben, so steht das Gegengewicht an seinem höchsten Punkte, sinkt
Damit nun die Maschine gleichmäßig arbeite, müssen diese Momente einander gleich sein. Man muß
iso sehen: (GPöPDFA QRS(QCP)RA(GGCPDF. . ..... . 4)
Diese Gleichung enthält die beiden unbekannten Größen Reunder, zu deren Bestimmung es noch
tner zweiten Gleichung bedarf.
Der Radius R ästeht offenbar durch Vermittelung der Seildicke und der Anzahl der Umwickelungen in
einem Verhältnis zu dem Radius r. Diese Beziehung wird durch die Gleichung ausgedrückt, die besagt, daß
die zwischen Ruund er enthaltene Ringfläche F (R2—r?) gleich der aufgewickelten Länge multiplizirt mit der
Dicke des Seiles ist. Die Gleichung lautet also:
(R - 12) - Le
Aus Gleichung 9) ergiebt sich, daß
—2ν—
—29
20
20 4P-2pL
Aus Gleichung 5) ergiebt sich, daß R— r· und
V
— Re-Werden
die Werte von Räund r einander gleich gesetzt, so entstehen die beiden Gleichungen
bLe 20P-20L
.24 — Ser
5
2047 p
7—2pL
2—,
204
Le X . r
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L
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