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er Rolle H auf die schiefe Bahn Al ist nicht möglich, weil der Winkel, welchen die Linie RG
nit der schiefen Ebene Mbildet, ein rechter oder kleiner als ein rechter ist. Soll der Förder—
orb hängen, so dreht man mittelst des schon erwähnten Hebelmechanismus die Welle C, wo—
zurch vermittelst der Schenkel Tudie Rolle Hdie schiefe Ebene M hinaufgeführt wird. Die
Daumenscheibe gelangt dabei in die Fig. 6 gezeichnete Stellung, sodaß der Förderkorb sich
hne vorheriges Anheben abwärts bewegen kann.
Schachtkaps von Westmeyer. Dieselben bestehen aus den Kniegelenkstützen a
Bl. 74, Fig. 8) mit den Gegenlenkern b, die unter der Hängebank aufgehängt werden.
Indem der Anschläger den Hebel 6 zurückdrückt, setzen sich die Kniegelenkstützen à in
zezwungener gerader Stellung unter den Korbrahmen und dieser kann sich fest aufsetzen.
Ein Einklemmen im Kniegelenk ist bei der geneigten Stellung der Stützen nicht möglich.
Sollen die Kaps unter dem Förderkorbe entfernt werden, so wird der Hebel e durch den
Handgriff d angezogen, worauf sich die vier Stützen a, wie in punktirter Stellung ange⸗
deutet, nach unten zurückziehen. Der bewegliche obere Stützenkopf hängt alsdann im Gegen—
enker so weit zurück, daß der Schacht frei ist, der Förderkorb hängt am freien Seile und
zie Förderung kann ungehindert im Schachte vor sich gehen. Die Kaps lagern an jeder
Zeite des Schachtes auf Holzbalken, die ihrerseits wieder auf Konsolen ruhen, die an den
isernen Schachtstuhl angeschraubt sind.
Schachtkaps von Ochwadt (Bl. 74, Fig. 9 u. 10). Auf den beiden, mittelst Hebeln
und Zugstangen verbundenen und in Pfannen drehbaren Wellen wäsitzen für jedes Förder⸗
rumm vier lose Daumen d, die für sich allein etwas gehoben werden können und deren
veitere Bewegung nach oben und unten durch die Muffen m verhindert wird. An der dem
Anschläger zuliegenden Welle webefindet sich ein fester Hebelarm b, der sich gegen den
Hebel g stützt. Letzterer hat seinen Drehpunkt in dem Bocke b und. wird durch eine Feder f
n senkrechter Lage gehalten; die Wirkung dieser Feder begrenzt eine Scharnierstange. Kommt
her Förderkorb von unten, so erfaßt er die losen Daumen d und drückt sie zurück, dieselben
tallen von selbst nieder und der Korb setzt sich auf. Die jetzt vorhandene Belastung der
Daumen d sucht die Welle w zu drehen, was aber durch den gegen den Hebel g sich
temmenden Hebeleheverhindert wird. Soll der Korb niedergehen, so drückt der Anschläger
»en Hebel g gegen den Schachtstoß. Der Hebel he wird dadurch frei und gestattet eine
Drehung der Welle w und der Daumen d. Damit durch die Auslösung des Hebels g der
dorb nicht zu plötzlich der Unterstützung beraubt wird, ist ein Katarakt angebracht, der die
Drehung der Welle w verlangsamt und außerdem die Fallen schließt, sobald der nieder—
zehende Korb sie passirt hat.
Der Katarakt (Bl. 74, Fig. 10) besteht aus dem durch Kette und Kettenscheibe kK mit
der vorderen Welle w verbundenen Cylinder e, der über einen feststehenden Kolben gleitet.
Die beiden, durch letzteren im Cylinder gebildeten und fast ganz mit Flüssigkeit angefüllten
Räume kommuniziren mittelst eines in der Cylinderwand befindlichen Kanales, der durch
den Hahn a beliebig verengt werden kann. Der Widerstand im Cylinder wird so regnlirt,
zaß sich der Kolben ohne plötzliche Drehung der Welle w in das Seil hängen kann. Hat
r die Falle passirt, so dreht der Katarakt die Wellen w wieder in die frühere Lage zurück,
ind dann stemmt sich der Hebel g mit Hülfe der Feder fvor den Hebel h. Die Arbeit
des Anschlägers besteht also beim Niederlassen des Korbes nur in einem kurzen Drucke gegen
den Hebel g. Die Einrichtung mit feststehendem Kolben und beweglichem Cylinder bietet
den Vorteil, daß sich der aus dem Gewichte des Korbes im Cylinder resultirende Druck
iach unten hin geltend macht und die Flüssigkeit hier nicht durch Stopfbüchsen u. s. w. ent⸗
veichen kann.