Schachtkaps von Haniel und Lueg. (Bl. 74, Fig. 1 -3). Die Stütze a, die aus
Stahl gefertigt ist, hat am Kopfe eine schiefe Ebene b und ist mit dem wagerechten Schlitz e
ind dem geneigten Schlitz d versehen. Im Schlitze c führt sich der Rotguß-Stein e, welcher
ose auf der in den Böcken g drehbar verlagerten Welle k sitzt; im Schlitze d gleitet der
mit der Stahlrolle hb versehene Bolzen i, der die an beiden Seiten der Stütze a ange—
hbrachten und mit der Welle kverkeilten Hebel kKumiteinander verbindet. Diese letzteren
werden von dem mit einer Einklink-Vorrichtung versehenen Handhebel m in wagerechter
Lage gehalten. An dem Rahmen der Förderschale sind die stählernen Gegenstützen Jan—
zenietet, mittelst welcher die Schale auf der schiefen Ebene b der Stützen a aufruht.
So lange die Hebel küdurch den Handhebel min der in Fig. 1, Bl. 74 gezeichneten
Stellung gehalten werden, kann die Stütze à unter der Last der Schale nicht ausweichen,
weil der Bolzen i ein Verschieben derselben in wagerechter Richtung nicht zuläßt, die Schale
itzt also auf. Sobald aber mit Hülfe des Handhebels m die Welle kmit den Hebeln k
zurückgedreht wird, wobei der Bolzen i mit der Rolle hein dem Schlitze d aufwärts rückt,
vird durch das Gewicht der Schale ein selbstthätiges Verschieben der Stützen à nach aus—
värts eingeleitet, sie gleiten auf der Grundplatte des Lagerstuhles g so weit zurück, bis
die Schale sich abwärts bewegen kann (Fig. 2, Bl. 74). Durch Vorwärtsbewegen des Hand—
hebels m wird dann die Stütze a in die ursprüngliche Lage gebracht (Fig. 1.) Die auf—
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die an die Schale angenieteten Gegenstützen J um die Welle kaufwärts gedreht werden,
veshalb der Schlitz d in der Stütze a konzentrisch zur Welle knach unten fortgesetzt ist
Fig. 3). Nach dem Passiren der Schale fallen die fast ausbalancirten Stützen durch ihr
Figengewicht zurück und die Schale setzt wieder auf.
Schachtkaps von Albrecht (Bl. 74, Fig. 457). Die Welle O ist in den Lager—
zöcken KRugelagert, die mit einer an der Hängebank des Schachtes fest verlagerten Sogl—
„latte L verschraubt sind. Zwischen diesen Lagerböcken sitzt auf der Welle O drehbar die
tählerne Daumenscheibe A, die auf der dem Schachte zugekehrten Seite den Daumen B
rägt. In der Verstärkungsrippe dieses Daumens ist ein kreisbogenförmiger, zur Achse C
onzentrisch angeordneter Schlitz D vorgesehen, in welchem sich ein von jeder Seite mit
inem Hebel Feversehener Bolzen EBeleicht bewegen läßt. Die Enden dieser Hebel Fesind
zurch den Bolzen Gverbunden, welcher zwischen den Hebeln die Rolle He trägt. Zwischen
Daumenscheibe und jedem Lagerbocke Ksind auf der Welle O die Hebel D fest aufgekeilt,
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zilden. Das untere Auge des Gelenkhebels ist länglich hergestellt, so daß sich in dem—
elben der Bolzen leicht bewegen kann. Alle angeführten Teile werden auf dem Bolzen G
zurch zwei mittelst Stift gesicherte Muttern gehalten. Die Rolle Hfindet ihre Unter—
tützung auf einer auf der Sohlplatte Langeordneten schiefen Ebene MA. An der Hänge—
zank ist auf zwei einander gegenüberliegenden Schachtträgern je eine Welle O gelagert, die
e zwei der oben beschriebenen Schachtfallen trägt. Die Wellen O selbst können durch ge—
eignete Hebelvorrichtungen gleichzeitig gedreht werden.
Wird der Förderkorb nach oben gehoben, so stößt er gegen den Daumen B und hebt
die Daumenscheibe soweit an, daß der Förderkorb frei passiren kann (Fig. 7). Nach dem
Durchgange fällt die Daumenscheibe sofort wieder in ihre Anfangsstellung selbstthätig zurück.
Sinkt der Korb bei dieser Stellung der Daumenscheibe herab, so setzt er sich auf den Daumen B
auf. Einer Drehung des Daumens nach unten wird durch den Schenkel Fevorgebeugt, in⸗
dem der Daumen sich auf den Stahlbolzen Plegt. Dieser überträgt den Druck durch Hebel F
und Bolzen Gauf die Rolle H, die sich auf die schiefe Ebene Mestützt. Das Hinaufrollen