an der Königsstange 8 befestigt ist, während an dem unteren Ende das Fördergerippe hängt,
straff gezogen wird, drehen sich die Excenterachsen x dadurch, daß die Rollen rurz, deren
ede mit einer Kette mumschlungen und durch diese Kette mit der Königsstange verbunden
stt, in der Weise, daß die Excenterzähne sich von den Leitbäumen Leentfernen. Auf den
Ercenterachsen X sind aber die Schraubendrehfedern k᷑ (Fig. 1) angebracht, die bestrebt sind,
zdie Achsen x in entgegengesetztem Sinne zu drehen. Sobald nun ein Seilbruch erfolgt, wird
dei richtiger Bemessung der Excentrizität der Excenter das Eintreiben der Zähne in die
Leitbäume selbstthätig erfolgen und ein Sinken des Rahmens Runur so weit möglich sein,
als eine Drehung der Excenterachsen beim Zusammenklemmen der Leitbäume zwischen den
Freentern bis zum Maximum stattfindet. Die weitere niedergehende Bewegung des Förder—
gzerippes wird dann allmählich durch die Wirkung der zwei hydraulischen Bremsen Weerfolgen.
Diese bestehen wesentlich aus den Hohlkörpern W, in denen sich je ein Kolben Kcbewegt.
Durch die Kolbenstangen Knmüssen diese mit dem Fördergerippe fest verbunden sein. Die
Hohlräume der Bremscylinder Wsind mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, gefüllt. Die
Kolben Khaben einen etwas geringeren Durchmesser wie die Bohrungen der Bremscylinder W,
sodaß sich ein ringförmiger Hohlraum zwischen den Kolben und den Cylinderwänden befindet.
Sobald nun nach erfolgtem Seilbruche bei abwärts gerichteter schneller Bewegung die Fanug—
oorrichtung sich festsetzt, werden die Kolben K am raschen Niedergehen durch die Flüssigkeit
im Innern der Cylinder Wbehindert und eine Verzögerung der Bewegung bis zum Still—
tand herbeigeführt. Nun ist wünschenswert, daß während dieses Vorganges die Kraft,
velche auf die Fangvorrichtung wirkt, nicht größer wird, als unbedingt nötig ist. Diese
Bedingung wird dann erfüllt, wenn die hemmende Kraft beständig die gleiche Größe hat.
Dies erreicht man annähernd, wenn man die Bohrungen der Cylinder Wsich in ensprechender
Weise von oben nach unten verjüngen läßt; bei der Sparre'schen Fallbremse dagegen wird
vegen des anfänglich geringen Luftwiderstandes die Geschwindigkeit des Fördergerippes zuerst
wenigstens nicht abnehmen, und erst gegen das Ende der Bewegung wird sich der Widerstand
der mm progressivem Verhältnisse steigenden Spannung der komprimirten Luft rasch steigern.
Mit der Fangvorrichtung ist eine Einrichtung zur Auslösung des Unterseiles verbunden, so
‚aß die schädlichen Einwirkungen desselben beim Bruche des Vorderseiles aufgehoben werden.
Nach einer anderen Vorrichtung hängt unter dem Fördergestelle mittelst des Seiles s
ein Keil k (Bl. 70, Fig. 4) und folgt demselben beim Auf- und Abwärtsfördern. Dieser
deil hat eiserne Zähne und wird durch einen eisernen Schuh b an der Leitung geführt; die
ȟnnste Stelle des Keiles befindet sich zwischen der Leitung und dem unteren Boden des
Fördergestelles in einem passenden Ausschnitte, berührt aber den Förderkorb nicht. Sobald
das Seil reißt, setzt sich das Fördergestell auf den Korb auf, drückt denselben zwischen sich
und die Fuͤhrung, sowie mit seinem Gewichte die Zähne des Keiles in die Leitung, sodaß
das Gleiten des Keiles und somit des Fördergestelles aufhört. Solche Keile können auf
eder Seite des Förderkorbes angebracht werden.
Zum Fangen an eiserner Schachtleitung ist von Ingenieur Hoppe eine sinn—
eiche Konstruktion ausgeführt worden, der er den Namen Fallbremse gegeben hat. Sie
»eruht auf dem Prinzip, daß die Reibung der Bremsbacken an den Leitstangen die lebendige
Zraft des fallenden Fördergerippes aufhebt, was sie bei jeder Bewegung des Fördergerippes,
obald das Seil sie nicht mehr trägt, zu bewirken hat, während sie selbst den normalen
Betrieb nicht hindern darf. Dabei ist die zuverlässige angemessene Begrenzung des Brems⸗
viderstandes eine unerläßliche Bedingung, wenn nicht eine Zerstörung der Förderschale ein—
reten soll.
Zum Fangen des Förderkorbes bei Anwendung von Drahtseilleitungen wird