300, 800, 1000 kg. Der Trommeldurchmesser ist 800, 1000, 1200 mi, die Trommel⸗
reite 1400, 1500, 1600 mmm. Der minimale Raumbedarf mit Bedienungsraum ist 4,0.
1,3. 4,6 m Breite und 1,8, 2,2, 2,5 m Länge.
Blatt 50b zeigt einen Lufthaspel mit oscillirendem Cylinder und einer Seiltrommel.
Diese Konstruktion zeichnet sich durch geringen Raumbedarf aus. Das Trommeltriebrad
ann auf der Maschinenwelle verschoben werden und da die Seiltrommel lose auf ihrer
Achse läuft, dreht sich bei ausgerücktem Trieb nur die Trommel, während die Maschine
till steht, wenn Wagen abgebremst werden. Außerdem läßt sich das Getriebe sehr leicht
uswechseln, um mit anderer Üübersetzung zu arbeiten. Die Maschine gebraucht einschließlich
Bedienungsraum bloß 1,5 )2,5 mm Grundfläche, alle Teile lassen fich noch durch eine
Offnung von 1100 mm Höhe und 350 mm Breite transportiren. Der Durchmesser des
Cylinders beträgt 140 min, der Kolbenhub 250 mm, die Maschine leistet 6 PS. Bei
/ zß bezw. 6⸗facher Übersetzung hebt sie saiger 350 bezw. 500 kg. Der Durchmesser der
Trommel beträgt 700 wm, ihre Breite 170 mm.
Der auf Blatt 506 dargestellte Lufthaspel mit zwei unter 900 gekuppelten oscillirenden
Cylindern und zwei Trommeln zeichnet sich durch minimalen Raumbedarf aus und ist be⸗
timmt zur Förderung aus zweigeleisigen einfallenden Strecken oder aus saigeren Schächten.
Von den beiden Seiltrommeln ist die eine auf der Achse festgekeilt, die andere dagegen zum
Verstecken eingerichtet. Wird der Haspel zur Förderung aus stark einfallenden eingeleisigen
Strecken benutzt, so erhält er nur eine Seiltrommel, die lose auf der Achse läuft. Das
Trommeltriebrad wird in diesem Falle auf der Maschinenwelle verschiebbar gemacht, sodaß
fich bei ausgerücktem Trieb nur die Trommel dreht, wenn Wagen abgebremst werden. Die
Maschine braucht einschließlich Bedienunggßraum bloß 2,4)3,0 m Grundrißfläche; alle
Teile lassen sich noch durch eine Offnung von 1100 mm Höhe und 500 mm Breite trans—
»ortiren. Der Durchmesser des Cylinders beträgt 140 mun, der Kolbenhub 250 mm. Die
Maschine leistet 12 PS., sie hebt saiger 300 Kg. Der Durchmesser der Trommel ist 700 mm,
zie Breite 350 min.
Von den hydraulischen Motoren sei der mehrfach auf Grube Gerhard benutzte
Schmid'sche Zwillingsmotor erwähnt (Bl. 51). Die Eigentümlichkeit desselben liegt in der
Art und Weise der Wasserverteilung vor und hinter dem Kolben, die durch die oscillirende
Bewegung des Cylinders hervorgebracht wird. Die Kanäle für das ein- und austretende
Wasser sind im Verhältnis zur Kolbenquerschnittsfläche sehr groß, weshalb das Wasser
einen leichten Durchgang hat und somit die Kolbengeschwindigkeit der Maschine bedeutend
zariiren kann, ohne daß der Nutzeffekt wesentlichen Schwankungen ausgesetzt wird. Da die
Wasser hier nur durch Druck und nicht durch Stoß wirken, so ist damit ein ruhiger Gang
der Maschine erzielt. Die Umsteuerung wird durch einen Vierwegehahn bewirkt; die Maschine
»erbraucht bei einer Umdrehung nahezu 61 Wasser.
Seit 15 Jahren findet der in Amerika eingeführte Pelton-Motor mehr und mehr
Lerbreitung. Der Erfinder wandte im Gegensatz zu den mit Schaufelrädern arbeitenden
Turbinen kleine, durch eine Mittelwand in zwei gleiche Hälften geteilte Becher von der auf
Bl. 510, Fig. 8 dargestellten Form an, die auf dem Umfang eines Rades befestigt werden.
Wie der Horizontalschnitt Fig. 9 zeigt, trifft ein runder Wasserstrahl die Mittelwand der
Becher, teilt sich und fließt, in zwei flache Strahlen geschieden, seitlich ab. Die Becherwände
ttellen hiernach zwei zusammengerückte Schaufeln für seitlichen Ein- und Austritt dar. Die
Achse des Pelton-Rades liegt horizontal. Wie die Fig. 2, 4, 5 und J zeigen, wird stets
aur ein Teil der Becher beaufschlagt. Das Aufschlagwasser wirkt nur durch seine lebendige
Kraft. Durch die Mittelwand der Becher wird dem Wasserstrahl eine scharfe Schneide ent—