Full text : Die Erscheinungen in Marpingen

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sollte ich ein Bett, also 16 Betten, stellen. Ich hatte nur 4 Betten. Wüh—
end des Krieges halte ich allerdings schon 28 Mann Einquartierung, aber
diese begnügten sich mit Strohlager. Ich gieng daher des Nachmittagzs um
z Uhr zum Hauptmann und sagte ihm, daß es mir nicht möglich sei, für je—
den Maͤnn ein Bett zu stellen. Derselbe bestand darauf und sagte: Weun es
Krieg ist, liegt der Bürger anf dem Boden und der Soldat im Bett. Wenn
ich ein Wort gegen mich! höre, dann werden sie eingesperrt. Um s5 Uhr werde
— Auf Besra⸗
gen des Vertheidigers erwiderte Zeuge, die versiegelten Flaschen seien ohne
Von verlangt worden. Spüter habe er für zehn unversiegelte Flaschen Wein
einen andern habe er nicht gehabt — einen Bon —— Auf Befragen
des Beschuldigten hielt Zeuge für wahr, daß der Sergeant auf, der Feldwache,
— D — Arm
geschossen haben wollte und in der That geschossen hat, zu ihm gesagt habe:
Ich hätte so gern geschossen, wenn nur ein Stein geworfen worden wäre.“
Zeuge fügt hinzu: „Die Leute sind mit der größten Freundlichkeit dem Mili⸗
air entgegengekommen.“ *)

) Das Gericht sprach den Beschuldigten von Strafe und Koster
frei, ohne sich darüber auszusprechen, bis Gr aser
rzone de zusprechen, bis zu welchem Grade der Wahrheits

— 4 0000
            
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