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NMaghen auf den vorstehenden Blättern die dem Verfasser ge⸗
ncuer bekannt gewordenen Heilungen im Zusammenhang mit⸗
getheilt worden, kann jetzt der Gang der GEreignisse vom Mitt
woqh den 12. und Donnerstag den 18. Jult in seiner Ordnung
dargestellt werden.
Im Aufange der Woche vom 10. Juliab war, wie be—
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breitet. Am Dienstag, den 11. Juli, bewegten sich, wie ebenfalls
gesagt, zum ersten Male ganze Zůge von Pilgern auf allen Wegen,
die nach Marpingen führen. Mittwoch den 12. und Donnerstag
den 18. Jult erreichte das Zusammenströmen aus der Nähe wie
aus der Ferne den höchsten Grad. An diesen beiden Tagen waren
je 15,000 - 20,000 Menschen in Marpingen anwesend, beständig
waren je 224000 an der Gnadenstelle im Härtelwalde. In un⸗
aufhörlichem Andrang kamen die Andächtigen und Heilsbedürf⸗
tigen zur hl. Stelle, während Andere nach Verrichtung ihrer An—
dacht und Erlangung der erbetenen Handanlegung für ihre Kranken
fortʒogen. Die Eile der Pilger war so groß, daß sie nicht schnell
genug bei Ankunft am Orte sich über die hl. Stelle orientiren
konnten und dann unverzüglich, trotz des außerordentlichen Ge—
dränges, trotz der außerordentlichen Hitze dieser Julitage, trotz
aller Ermüdung und Bedürftigkeit nach Speise und Trank hineilten.
Auch die Andacht erreichte in diesen Tagen den höchsten Grad.
Mittwoch den 12. Juli Morgens eröffnete das fur die be—
gnadigten Marienkinder bestimmlte Hochamt die fromme Stimmung
und Begeisterung, welchem dieselben noch nach der am vorher—
gehenden Tage von der hl. Jungfrau empfangenen Weisung bei⸗
wohnen und dann zur hl. Gnadenstelle kommen sollten. Die
Pfarrkirche von Marpingen war an diesem Werktage gedrängt
voll Andaͤchtiger, die gesammte Kinderschaar wollte in dem hl.
Amte zum Zeichen besonderer Andacht zum Opfer gehen. Der
Pfarrer Neureuter indess en verhinderte deren Opfergang. Nach
der hl. Messe begaben sich die Kinder in den Wald, wo sie
denn auch sobald des Anblickes der hehren Gottesnler wieder