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Me dem Schluß des eretignißvollen Donnerstages, des, 6. Juli,
ist auch der erste Abschnitt der Ereignisse von Marpingen ab—
geschlossen. Seit Montag, dem ersten Tage der hl. Offenbarung
der Gottesmutter, waren erst vier Tage verflossen, aber vier Tage
voll höchster Bedeutung zunächst für die Gemeinde und Pfarrei
Marpingen, sodann aber auch für die näherere und fernere Um—
gebung. Nicht mehr standen jetzt die Aussagen dreier resp. zweter
unentwickelter Kinder allein; dieselben waren durch die Berichte
von fünf erwachsenen ganz unverdächtigen Zeugen und durch die
am Abend des 8. Jull erfolgte Heilung des Bergmannes Rekten—
wald und die der beiden Kinder Magdalena Kirsch und des
Theodor Klos, worüber ausführlich berichtet worden ist, sowie
—
genden Tagen entwickelte sich denn auch in der That bei, allen
Bewohnern Marpingens und der nächsten katholischen Dorfschaften
die feste Ueberzeugung von der Wahrheit und Wirklichkeit der
hohen Gnadenereignisse.
Obgleich man, wie früher erwähnt, glaubte Grund zu haben,
die Offenbarungen von Donnerstag, den 8. Juli, für die letzten
ansehen zu müssen, so dauerte doch die einmal begonnene Andacht
und fromme Stimmung fort; ste wuchs sogar mit der größeren
Ausbreuung der Kunde in stetigem Maße. Die drei Kinder
Margaretha, Katharina und ———283 verweilten die folgenden
Tage ihre ganze fteie Zeit im Walde an der hl. Stätte in kind⸗
luchem Gebete. Ihnen Ichloß stch stets eine Anzahl Erwachsener
— DO— Juli bot
den Audächtigen wie den Neugierigen aus der Nähe und aus der
Ferne hinceichende Muße, um in Marpingen bst, bereits in
größerer Anzahl Ohrenzeuge der wunderbaren Erzühlungen zu
sein und Augenschein von den Geheilten und der hl. Gnadenstätte
nehmen.“Der um die letztere herumgelegene Platz war an
in Sonntag zum ersten Male von der Menschenmenge an—
gefüllt. 2.
Trotz alledem ist aus der Zeit von Freitag, den 7. Juli,