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nicht rückgängig machen. Daher halten wir es für Pflicht gegen uns u
nserepre, unsere —3 — ——— Veen —
zu
Rrpingen den 28. November 1876.
Nicolaus Ames, 28 Jahre alt. — Nicolaus Leist, 42 Jahre alt. --Jakob
Leist, 42 Jahre alt. — Johann Jakob Klotz, 49 Jahre alt.
Warum gelang es, nur von den Kindern und nicht von
den vier erwachsenen Maͤnnern ein Protokoll über angebliche Wi—
derrufe über ihre Schauung der h. Erscheinnng am 6. Juli 1876
zu erzielen? Die für den Geheimpolizisten inhaltreiche Antwort
kann nur sein: „Männer sind eben nicht kleine Kinder und kleine
Kinder eben keine Männer.“ Es war gewiß sehr auffallend, daß
die Kinder nur in ihren Verhören widerrufen haben sollen, wäh—
rend sie selbst ihren Eltern und Jedermann, der es hören wollte,
das Gegentheil sagen? In dem Zwiespalt der öffentlichen Stim—
men über diesen Punkt war es endlich Pflicht des Herru Pfarrer
Neuxeuter, nach seiner und der Kinder Entlassung sich und
der Welt Klarheit zu verschaffen. Nach genauer Erforschung er—
ließ er eine Erklärung in der Germania vom 21. Dez. 1876
folgenden Wortlautes:
sSeit der Aufhebung meiner Briefsperre werde ich wieder
pielfach gebeten, Wasser zu versenden. Statt besonderer Ant—
wort hiermit die ergebene Nachricht, daß ich mich, wie früher, so
auch jetzt und in Zukunft in keiner Weise darauf einlassen kann.
Ich bitte die katholischen Blätter um gütige Aufnahme und Ver—
breitung dieser Notiz.
Den angeblichen „Widerruf“ der drei Kinder betreffend,
welchen „liberale“ Zeitungen mit gewohnter Gläubigkeit so fröh—
lich ausposaunten, erkläre ich hiermit, daß von einem Wi—
derruf der Kinder nach meiner genauen Information
gar keine Rede sein kann.
Marpingen, 18. Dez. 1876. J. Neureuter, Pastor.“
Die öffentliche Meinung hat ihr Urtheil über diejenigen,
welche den Widerruf herbeigeführt haben wollen und verbreiten,
längst gesprochen. Ueberlassen wir sie ihrem Gewissen!
Ein Umstand muß hier noch erwähnt werden. Wie aus
der eben angeführten Erklärung Mutter Kunz ersichtlich, machte
der Herr Geheimpolizist die Vorhersagung, daß man dem Herrn
Pfarrer wohl „viel Drangsal anthun, aber nichts gegen ihn aus—
richten werde“, zum Hebel seiner Einwirkungen auf Margaretha
in dem mit ihr bei Gefangennahme des Pfarrers abgehaltenen
Verhöre. Die Erzählung Margarethas hierüber wurde am 27. Nov.