Full text : Die Erscheinungen in Marpingen

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Notizbuches als von mir diktirt vorgezeigt haben, um die statt—
ae, die allseitige Fahndung nach meiner Per—
son und den ergangenen Verhaftbefehl gegen mich zu erwirken, so
waren diese Angaben einfach unterschoben.
7) Unwahr ist der angebliche Inhalt eines Zettelchens,
welches James Marlow am 6. Oktober neben mir „wieder bei
einem Spaziergange gefallen gelassen haben soll: „Halten Sie
gelegentlich den Nann, der neben mir geht, auf möogliche höf—
liche Weise an ꝛc.“ Ich bin nie mit James Marlow, außer am
1. und 7. Oktober zusammen gewesen, nie und daher auch am
6. Oktober nicht mit ihm spazieren gegangen. Der Inhalt jenes
Zettelchens ist also wenigstens gefälscht, wenn gar es selbst nicht
ganz erfunden und unterschoben.
8) Unwahr ist, daß ich mit James Marlow „mehrere
Male an den Gnadenort hingegangen“ sei. Ich bin eben nie
mit James Marlow spazieren gegangen. Den Gnadenort oder
die Gnadenquelle selbst habe ich aber bis heute und selbst bei
meiner zweiten Reise nach Marpingen am 26. und 27. Novem—
ber 1876 noch nicht besucht.
9) Un wahr ist, daß ich am Abend des 6. Oktobers „vom
Pfarrer von Alsweiler gekommen“ sei. Der Pfarrer von Als—
weiler war in den Tagen vom 2. bis 7. Oktober abwesend und
kam erst am 7. Abends spät nach Hause. Auch war ich die
ganze Woche vom 1J1. bis 7. Oktober nicht in Alsweiler. Viel—
mehr hatte ich am Abend des 6. Okober nur einen einfachen Abend—
spaziergang in Begleitung eines Mannes von Marpiugen auf dem
Wege nach Alsweiler gemacht.
10 Unwahr ist, daß ich den James Marlow erst auf
den Gedanken zu seiner Abreise durch die Mittheilung meines
bevorstehenden Abzugs gebracht habe. Fames Marlow hatte viel⸗
mehr am 7. Oktober schon vor unserm Zusammentreffen vor dem
Pfarrhause nach 11 Uhr einen Wagen fuür sich bestellt, und war
mir dieses bereits vorher von zwei Seiten gemeldet worden.
) Unwahr ist, daß ich mil Jameß Markow über „die
Wichtigkeit der Papiere meines Koffers⸗ gesprochen habe.
12) Unwahr ist, daß ich nach der Erzählung der Frau
Becker in Winterbach gesagt haben soll: „Der Herr sei aus
Amerika und könne kein Deutsch.“ Der Hergang war vielmehr
so: Beim Verlassen des Wagens in Winterbach hatte ich mich
beeilt, um die Frau Becker zu benachrichtigen, daß man meinem
— nicht trauen könne, und hatte sie
            
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