Full text: Bestimmungen zur Neueinrichtung des Armenwesens von St. Johann a.d. Saar

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seitens dieser Personen am hiesigen Orte vorhanden ist, unverzüglich 
Anzeige an den Armen-Ausschuß zu erstatten. Im Uebrigen 
aber ist an dem der Armengesetzgebung entsprechen— 
den Grundsatze festzuhalten, daß die Prüfung der 
Bedürftigkeit eines Armen ohne jede Rücksicht 
darauf vorgenommen werden muß, ob derselbe deut⸗ 
scher Reichsangehöriger oder Ausländer, ob er hier 
unterstützungswohnsitzberechtigt ist oder nicht. 
Behufs gehöriger Ueberwachung der Armen sowohl, als zur 
Ermöglichung thunlichst zweckdienlicher Armenpflege überhaupt 
haben sich die Armenpfleger auch mit den hiesigen Wohlthätigkeits- 
oereinen in Verbindung zu setzen, letzteren auch auf Verlangen in 
Armensachen jederzeit bereitwillige Auskunft zu ertheilen (vergl. 
Satzungen der vereinigten Armenpflege). F 
Die Armenpfleger haben sich —* Wirksamkeit außerhalb Anzult sigkeit 
der durch gegenwärtige Anweisung gezogenen Grenzen, insbesondere sihriftlicher 
der Ausstellung schriftlicher Zeugnisse zu enthalten. Zeugnisse. 
VYerbindung mit 
den Wohlthütig- 
keitspereinen. 
82. 
Um sich stets in genauer Kenntniß von den Verhältnissen der 
hrer Obhut anvertrauten Armen zu erhalten, haben die Armen— 
pfleger dieselben zum Oefteren und zwar mindestens monatlich ein 
Mal zu verschiedenen Tageszeiten in ihrer Wohnung zu besuchen 
und alle in dem Bestande der Familie oder in den Vermögens— 
verhältnissen der Armen eingetretenen Veränderungen in den über 
dieselben aufgenommenen Fragebogen (vergl. 8 13) einzutragen und 
darüber unter Umständen Bericht zu erstatten. 
Besondere 
Apslichten der 
Armenpfleger 
Armenbesuche 
8 
Außerdem haben die Pfleger die Verpflichtung, die Namen und HBuchführung 
Wohnungen der ihnen unterstellten Armen, sowie die Zeit und Art seitens der 
der gewährten Unterstützung sowie sämmtliche Veränderungen in Pfleger. 
Bezug auf dieselbe in ein besonderes Buch einzutragen und dasselbe 
beständig in guter Ordnung zu halten. 
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8 4. 
Den Armenpflegern wird, damit sie durch unzeitiges Ueberlaufen 
der Armen und Unterredungen mit denselben nicht gar zu sehr in 
ihren eigenen Geschäften gestört werden, nachgelasfen, gewisse Tages⸗ 
ttunden festzusetzen, in welchen sie die Armen ihres Bezirks in der 
Behausung annehmen, mit ihnen sprechen und das Erxforderliche 
besorgen wollen. 
Hprechstunden
	        
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