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Altenwald 357 376 Taler 16 Groschen 4 Pfennig,
von denen auf die Firma Schmidborn und Gebr.
Röchling 70 Vomhundert = 250 164 Taler 14 Groschen
und der Rest auf die Firma (ehr. Haldv
entfielen.
Aus den Verhältnissen der Koksanlage Alten.
wald entwickelte sich seit 1867 ein sehr bedeu:
tendes Stückkohlengeschäft. Die preußische Bergverwaltung
lieferte für die Kokerei Förderkohlen,
welche auf der Koksanlage separiert und gewaschen
wurden. Die dabei erzielten Stückkohlen ließen sich
als auserlesene Handelsware von damals großer
Seltenheit, in unmittelbaren Absatz wesentlich höher
verwerten, als durch Verkokung. Das Stückkohlengeschäft
der Altenwalder Koksanlage Röchling und
Haldy war zeitweise sehr umfangreich, 1867 wurden
440231 Zentner abgesetzt, 1871 340310 Zentner,
aber dazwischen lagen noch größere Erfolge. Da
die Firma Röchling und Haldy keine eigene Organisation
für den deutschen Stückkohlenabsatz besaß,
so wurde die Stückkohle in Deutschland durch die
beiden beteiligten Einzelfirmen je nach Bedarf des
Marktes vertrieben, während nach Frankreich die
gemeinsame Betriebsfirma Haldy, Röchling & Cie.
den Absatz versorgte. Diese Verhältnisse wurden
noch schwieriger dadurch, daß die Firma Schmidborn
und Gebr. Röchling solche Stückkohlen teilweise
auch durch ihre Nebenfirma Schmidborn und
Gebr. Röchling in Ludwigshafen und deren Tochcerniederlassungen
z. B. auch nach der Schweiz
verkaufte. Von diesen Firmen wurden insbesondere
die Firma Gebr. Haldy und die Firma Haldy,
Röchling & Cie., welche vorzugsweise nach Frank-‚eich
verkauften, durch den Krieg von 1870/71 aufs
schwerste betroffen, wie der Krieg überhaupt dem
zanzen Kohlengeschäft abträglich war. Der Absatz
im einzelnen war
R.u.H. S.u.Gebr.H. Gebr.H. Summe
1867 6 200 402 725 30 900 440 235
1868 37 900 1 367 550 57 600 I 463 050
1869 5 000 1 982 820 ‚5 500 2063 320
1870 6 800 913 110 5 100 925 010
871 15 630 323 680 I 000 340 310
Dazu kamen noch die Umschläge von Schmidborn
und Gebr. Röchling, Ludwigshafen und
Schmidborn und Gebr. Röchling, Basel
Ludwigshafen Basel Summe
1867 59 631 2 400 62 031
1868 196 250 7 400 203 650
1869 230 480 58 140 288 620
18370 125 550 17 600 143 150
871 72270 35750 108 020
Der Absatz ging nach Bietigheim, Süssen,
Gaggenau, Heidelberg, Bempflingen, Hall, Cannstatt,
Mannheim, Stuttgart, Kehl, Mainz, Castel,
Mühlacker, Tübingen, Hechingen, Metzingen, Pforzheim,
Göppingen, Leonberg, Orschweier, Geislingen,
Untertürkheim, Schwäbisch Gmünd, Fellbach,
Eßlingen, Mössingen, Stadt Weil, Epfendorf, Thalhausen,
Höchst, Bruchsal, Oberdorf, Kilchberg.
Dinglingen, Geisenheim, Rottenburg, Horb, Frei
burg, Oberndorf, Endersbach, Kirchheim ii. T.
Flörchheim.
Unter diesen Verhältnissen, bei welchen die
Firma Gebr. Haldy ohne Schuld der Firma Schmidborn
offenbar die benachteiligte war, führte die
gemeinsame Geschäftsführung der Koksofenanlage
Altenwald schließlich zu einer Anzahl Zusam:
menstößen zwischen Karl Schmidborn und E.
Haldy, indem ein einheitliches Verfahren, welches
den Verhältnissen gerecht geworden wäre, sich nicht
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