und in Gonderfingen schuf dem Abhilfe. Die Entwicklung
des Schiffsabsatzes läßt sich getrennt für
die staatlichen Saarkohlengruben und für die Grube
Hostenbach verfolgen.
Staatliche Grube
Kohlengruben: Hostenbbach:
679 549 t 40683 t
653 466 t 45 141 t
595 418 t 39 439%
611911 t 47 380 t
580 313t 21689t
497 762 t 26085t
492 805 t 20284t
419 248 t 31 535%
4623 705 t 32 210t
456 144 27 7401
501 436 t 29 118 t
448 888 t 24 322t
499 975 t 20587t
520 669 t 17 260t
542 165 t 14139
522 699 t (0658 t
560 844 t 9542 t
490 634 t 18 090 t
507 256 t 15 066t
629 106 1 14950 t
559 168 t 15924t
481 IzTıt 13345
Fi etat 16858 t
% t 16243t
& 17628 t
21317t
+
4. Bankgeschäft.
Aus dem Kohlengeschäft der Firmen C.
Schmidborn, Schmidborn und Gebr. Röchling und
Gebrüder Röchling erwuchs gewissermaßen als
dessen unmittelbare Folge und Ergänzung ein Bankgeschäft.
Während sich in früherer Zeit der Kohlenhandel
und das damit verbundene Verfrachtungsgeschäft
fast nur auf eigene Rechnung und in gewissem
Umfange auf die Beschickung der eigenen
Lager beschränkt hatte, kam im Laufe der Jahre
nach und nach auch die Vermittelung der Geschäfte
zwischen der Königlichen Bergwerksdirektion
Saarbrücken und den größeren Abnehmern‘
derselben hinzu. Diese schloß neben der
Wahrnehmung ihrer Interessen auch die Leistung
ler erforderlichen Sicherheiten sowie die Bezah-‘ung
ihrer unmittelbaren Bezüge gegen Krstattung
einer Provision in sich. Als Gegenwerte für
die Vorlagen gingen teils bares Geld, teils in- und
ausländische Wechsel ein, die anderweitig verwendbare
Anlage bedingten und deren Weiterverwendung
notwendig zur Ausdehnung des Geschäftskreises
führte. Der Anschluß eines Bankgeschäftes
an das Kohlengeschäft blieb eine dauernde Einrichtung,
und zwar nicht‘ nur bei der Firma C.
Schmidborn, sondern auch bei ihren Fortsetzungen
sowie bei den übrigen Bankfirmen des Saargebietes.
Ueber das Kohlengeschäft hinaus entwickelte
sich jedoch auch ein Bankgeschäft, das
mit jenem in keinerlei Beziehung mehr stand. Bereits
1858 lassen sich reine Bankgeschäfte an ausländischen
Börsen nachweisen. In diesem Jahre
war der Gemeinde Kleinblittersdorf eine Stiftung
der Eheleute Mohr im Betrage von 540 Francs
französischer Rente zu 4,5 Vomhundert zugefallen,
welche ein Kapital von ı2 000 Francs darstellte. C.
Schmidborn erhielt den Auftrag, die Rente an der