Zahl der Kinder aufzunehmen. Gleichzeitig wurde
an neues Grundstück von 100 Ar als Spielplatz
gepachtet, welches durch seine günstige Lage besondere
Vorzüge besaß. Die Kosten der Kinder.
sommerfrische beliefen sich im Jahre
1900 auf 1 669,18 M
[901 2.505,86 ,,
1902 1364,70
1903 981,27
1904 » 846,57 »
1905 5157,89 ..
Die hohen Beträge der Jahre 1900, 1901, 1902
und 1905 entstanden durch die Anschaffung von
Fahrzeugen, durch‘ Erweiterung der Anlage, 5sowie
Verlegung nach einem geeigneteren 'Platze.
Q. Wohltätigkeit.
Bei einem Betriebe, der über 5000 Lohn:
arbeiter mit 25000 Angehörigen beschäftigte
konnte es schließlich nicht fehlen, daß das wirt.
schaftliche und auch das kraftwirtschaftliche nicht
überall sein Recht behielt, sondern in Ausnahme:
‘allen durch eine gewisse Wohltätigkeit und Mild
tätigkeit aus reiner Menschenfreundlichkeit unter
stützt wurde. Aber es wurde streng darauf gehalten,
daß sich diese Tätigkeit in engen Grenzen
hielt und vor jedem Mißbrauch geschützt wurde
Die. Hütte selbst ging dazu über, in außerordentichen
Notfällen den Hüttenarbeitern Vorschüsse
gegen mäßige Abzahlung zu geben. In Fällen der
Not, Krankheit der Familie usw. gewährt das Werk
Desondere Unterstützungen, teils in bar, teils in
Lebensmitteln und Heizmitteln, freiem Essen aus
dem Schlafhause, Lieferung von Kartoffeln, Brot
und Kohlen oder Uebernahme der Krankenhausınd
Kurkosten. Die Unterstützungen der Firma
wurden seit einer Reihe von Jahren ganz besonders
geleitet durch Frau Hermann Röchling und die
Yberin Schmidtborn vom Krankenhause. Dabei
stellte sich als notwendig heraus, daß nur in Aus:
aahmefällen Unterstützungen in barem Gelde gezeben
werden durften. In der Hauptsache wurden
Nahrungsmittel, Kohlen, Kleider und sonstige Bedarfsgegenstände
gegeben. Es wurden für diese
Zwecke ausgegeben im Tahre
[900 19 418,80 M
1901 22.035,94 »
1902 16.843,85
1903 24 139,43 »
1904 26 400,32 ,,
[905 26 608.65 ..
Die Unterstützungen sind meist von zweierlei
Art. Sie werden einmal an die Familien der unverbesserlichen
Trinker, Bummler usw. gegeben
um wenigstens die Möglichkeit der sachgemäßen
Ernährung des künftigen Geschlechtes zu schaffen,
zum andern Male an solche Familien, die durch
unverschuldetes Unglück und Mißgeschick in Bedrängnis
geraten sind. Eine Stiftung von „Herrn
und Frau Karl Röchling‘‘ zu Saarbrücken leistet
laufende Unterstützungen zum Versenden von Lohn:
e-)