einem Teile dieser über Flur liegenden Anschluß.
stellen wurden ferner, und zwar an besonders feuer:
gefährlichen Stellen, außer den drei großen Feuerwehrmagazinen
40 Kleinfeuerlöschstellen in Verbindung
gebracht, sodaß es leicht möglich ist, einen
im Entstehen begriffenen Brand durch das an Ort
und Stelle befindliche Personal mit Erfolg zu bekämpfen.
Diese Stationen, welche wöchentlich mindestens
einmal einer Prüfung unterworfen werden,
enthielten zusammen 1907 6 Standrohre, 51 Strahlrohre
und 37 Gasdruckspritzen mit rund 2100 m
Hanfschlauch. In den drei vorbezeichneten Niederlagen
sind dagegen 3 große Abprotzspritzen, eine
Hakenleitergarnitur, 7 Einsteck-, Anstell-, Dachund
sonstige Leitern, eine mechanische Fahrleiter,
2in Gerätewagen, ein fahrbarer Rauchschutzäpparat
mit allen zur Sanitätsabteilung gehörenden Einrich-:ungen
untergebracht. Alle Feuerlöschgeräte von
besonderer Bedeutung als: Leitern, Spritzen, Ret-:ungsgeräte
werden in jedem Jahre zur Zeit der
Inventur von dem Leiter der Feuerwehr einer eingehenden
Prüfung unterzogen und über den Befund
wird eine Niederschrift aufgenommen. Die
Werkfeuerwehr, welche ursprünglich nur die Aufyabe
hatte, die Baulichkeiten der Hütte, sowie die
verschiedenen Arbeitersiedlungen vor großen Feuerschäden
zu bewahren, wurde 1903 mit der Ortsfeuerwehr
zum Zwecke der gegenseitigen Unter
stützung telephonisch verbunden. Solche Unter
stützung wurde in besonderen Notfällen auf behördiches
Ersuchen auch auf entferntere Ortschaften
ausgedehnt. Um in solchen Fällen die schnellste
Bekanntgabe eines Brandes zu ermöglichen, sind
29 Feuermeldestellen bez. Weckerstellen eingerichtet
worden. Bis 1907 trat die Feuerwehr nicht
nur bei 37 Bränden in Tätigkeit, sondern fand
auch noch bei festlichen Veranstaltungen, bei
Leichenparaden, sowie im Sicherheits- und Ehrenlienst
eine ausgiebige Verwendung.
E. Unfallverhütung.
Für Unfallverhütung und Gesundheitspflege der
Hüttenarbeiter wurde ein technisch und gewerbepolizeilich
vorgebildeter Aufsichtsangestellter bestellt,
welcher zugleich Vertrauensmann der Südwestdeutschen
Eisenberufsgenossenschaft ist. In
dieser Eigenschaft hält er mit den Betriebsleitern
ange Fühlung und gibt bei Gelegenheit seiner
Revisionen an Hand der Unfallverhütungsvorschriften
den Handarbeitern, sofern erforderlich, die
nötigen Belehrungen. Um die Durchführung der
gewerbepolizeilichen Vorschriften, soweit dieselben
überhaupt durchführbar und nützlich sind, zu gewährleisten,
werden die einzelnen Betriebe regelnäßig
in all ihren Einrichtungen überwacht und
Besichtigungen teils in Begleitung, teils ohne Bezleitung
der Betriebsleiter ausgeführt. Entdeckte
Mißstände werden sogleich ans Licht gezogen, in
Form von Berichten zusammengestellt und dem
Verwaltungsbüro vorgelegt. Die einlaufenden Un-‘allanzeigen
werden .zum Zwecke einer möglichst
aingehenden Statistik unmittelbar nach ihrem Eingange
einer sorgfältigen Durchsicht unterzogen, um
alles für die Unfallverhütung Verwertbare zur Erstattung
eines besonderen Berichtes daraus zu sammeln.
Unzuträglichkeiten sowie grobe Verstöße
gegen die Unfallverhütungsvorschriften, welche etwa
aus den Anzeigen zu entnehmen sind, werden sofort
verfolgt. Für ihre Bestrafung und Abstellung
wird Sorge getragen. Ebenso werden wahrgenommene
gesundheitsschädliche Finflieee hekannt