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Es fand also allein von 1895 bis 1905 eine Steigerung
des Jahresdurchschnittslohnes um 255,53 Mk. oder
rund einem Viertel statt. In der Belegschaft sind in
den letzten Jahren durchschnittlich 250 Invaliden und
440 jugendliche Handkräfte und Werkschüler enthalten.
Der Lohn der vollen Handkraft ist also wesentlich
höher, und unter diesen wieder der Lohn der gelernten
Hüttenleute im Gegensatze zu dem der Tagelöhner.
welche wesentlich mit der Schaufel arbeiten.
Eine bedeutende Schädigung erfuhr die Arbeitsleistung
der weniger tüchtigen, unaufmerksamen und
leichtfertigeren Handkräfte durch die Herabsetzung der
Lohnstrafen, welche nach der Gewerbeordnung zulässig
waren. Im Jahre 1904 hatte dieser Uebelstand solchen
Umfang erreicht, daß man auf ein grundsätzliches Mittel
zu seiner Abstellung sann. Man fand dieses in Ordnungs-
und Dienstaltersprämien. Verbot das Gesetz
den Abzug von Lohnbeträgen wegen Nachlässigkeiten
und Versäumnissen über eine gewisse Grenze hinaus,
50 konnte es doch nicht die Zulage für gewissenhafte
und stets pünktliche Leistungen verbieten. Durch diese
aber ließ sich dieselhe Abstufung der Lohnzahluns erıI5ß