Full text : Das Haus Röchling und seine Unternehmungen

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den, um den Stab auf die hohe Rampe und von da
in den Wagen zu schieben. Nach Inbetriebnahme der
beiden großen Straßen V und VI im Jahre 1885, erhöhte
 sich der Versand. Die alte Laderampe wurde
unzureichend, und es wurde 1886 eine neue Laderampe
— eine Art Rutschbühne auf geneigter Eisenkonstruktion
 — welche elf Plateauwagen faßte, an der
Stelle errichtet, wo jetzt noch die Laderampe ist. Als
nun 1891 das Stahlwerk in Betrieb kam, wurde auch
ben bei ihm eine Laderampe zum Verladen von
Schienen und Trägern gebaut. Das erste Halbzeug
(93 Tonnen vorgewalzte Blöcke) wurde im Dezember
1891 verladen, die ersten Schienen für die Pfalzbahn
in der Länge von 9 Meter am 9. Februar 1892. Im
März desselben Jahres begann auch die Verladung von
Trägern im Stahlwerk. Im August 1892 wurde das
erste Stabeisen (255 Tonnen) versandt. Knüppel
kamen crst im folgenden Jahre, September 1893, mit
467 t zum Versand. Im Laufe von 1894 kamen auch
noch die Platinen hinzu. Im Frühjahr 1901 kam ein
Trägerverladekran in Betrieb. Anfänglich nur zur Verladung
 von Knüppeln benutzt, wurde derselbe später,
als nach Umbau der Aufstellungsgeleise des Krangeleis
ausgebaut werden konnte, auch für Trägerladungen in
Betrieb genommen.
Statistik des Versandes.
22142 1897
23 729 1898
28 307 L899
37 275 L900
4$ 128 1901
55 432 1902
57 500 1903
71 600 1904
50 633 1905
88 274 1906
L10 000
L29 800
L53 500
149 847
169 700

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