2-1e
le
Fe
D=-Ka
-
Oze
AV
er
„in
Der
m
n-N;
lien
ch
Kad
ıSen
he
‚end
nd
18
Lg
ke
lie
‚en
sen
18,
ke
ro
lie
are
ıuf
'ür
ke
uff
Ik.
ien
ler
sel
las
1enNn
zte
‚b-‚en
zuar-
1en
Ze-An
en,
ins
15-zen
Cwir
„ne
indungen
den Leiter eines großen Werkes beschleichen,
wenn er seine Arbeiter nicht voll beschäftigen
kann und vorliegende Geschäfte den „Engländern‘“
überlassen muß, das weiß nur der zu
beurteilen, der im Leben steht. Wenngleich der
Moselkanal erst in zirka 8 Jahren vollendet sein
wird, so dürfte der niederrheinisch-westfälischen Industrie
schon dadurch sehr geholfen sein, wenn
bis dahin der sogenannte Notstandstarif für Minette
zur Einführung gelangt. Der Eisenbahnfiskus würde
hierbei ein glänzendes Geschäft machen, und, da
ja heute noch 60000 Doppelwagen leer aus Lothringen
nach Rheinland und Westfalen zurücklaufen,
die sämtlich beladen dahin abrollen könnten, somit
ohne erheblich größere Kosten zu verursachen
zirka 4 Millionen Fracht einbringen. Die niederrheinisch-westfälischen
Werke haben sich seither
hauptsächlich mit dem Export beschäftigt, wohingegen
die Saar- und Lothringer Werke nur geringe
Quantitäten exportierten. Auch fernerhin wird ein
großer Teil des Exports den rheinischen Werken
zufallen, da diese ältere Verbindungen besitzen; die
Lothringer Werke haben Jedoch nach Kanalisierung
der Mosel eine um zirka 4—5 Mk. billigere
Verbindung zum Meere und können mit in den
Wettbewerb um ausländische Ordres eintreten.
Das von uns vertretene Werk hat in früheren
Jahren bis zu 60—70% seiner Produktion ins Ausland
befördert, Nachdem jedoch Frankreich, Rußland,
Italien, Spanien ihre Grenzen durch Prohibitivzölle
für Eisen- und Stahlschienen abgesperrt
haben, ist uns der Export erheblich erschwert, und
wird derselbe ganz fortfallen, wenn nicht durch
illigere Frachten Abhilfe geschafft wird
3. Kohlenindustrie.
Unserer Ansicht nach ist die Lage der Kohlenindustrie
an der Saar auch nach der Vollendung
der Moselkanalisierung eine gute; dieselbe hat bis
dato, obgleich sie einige Absatzgebiete verloren
hat, noch stets mit steigender Produktion gearbeitet
and hat sich ‘stets neue Absatzgebiete erschlossen.
Es ist eine bekannte Tatsache, daß die Saargruben
nicht in der Lage sind, den Bedarf an Kokskohlen
und Koks für die dortigen Werke zu decken, daß
sie kaum in der Lage gewesen sind, die kontrahierten
Quantitäten zu liefern, und die Saarwerke
SeZzwungen gewesen sind, ihren Bedarf in Westfalen
zu höheren Preisen zu decken. Die Behauptung,
daß per Wasser von den Gruben (Essen
als Versandstation angenommen) bis Trier die
Tonne Kohlen für 5 Mk. befördert werden könne,
müssen wir nach unseren Erfahrungen für unrichtig
halten; die Fracht wird mindestens 5,50—6 Mk.
pro Tonne betragen und damit eine Konkurrenz.
“ähigkeit der Saarkohle ganz gewiß bewirken.
„Nach Mannheim sind vor einiger Zeit
niedrigere Frachten bewilligt worden, jedoch derartige
Verlustfrachten, daß auf solche für die Zukunft
nicht zu rechnen ist, besonders wenn ein
50 enormer Betrieb auf dem Mosel- und Rheinstrom
estahliert wird.‘
4. Sonstige andere erhebliche Industrien, sowie
Handel und Verkehr im allgemeinen ?‘“
„Welche sonstigen Industrien durch die Kanalisierung
der Mosel noch Vorteile haben werden,
ist bereits in der Denkschrift erwähnt.“
„Wir hoffen, daß mit der Kanalisierung der
Mosel der deutschen Industrie eine Brücke gebaut
wird, um die noch in der Erde schlummernden Milliarden
zu heben. — Der Handel und Verkehr wird
dadurch einen nie gekannten Aufschwung nehmen.“
a Ya